In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Textil- und Material-Design
Plastisches Gestalten: Konstruktion der Fläche
Dieser Kurs vermittelt Grundlagen, wie Inhalte in ein Layout übertragen werden können:
• Theoretische Grundkenntnisse Typografie: Klassifizierungen,
Charakteristika, Mikro- und Makrotypografie
• Theoretische Grundkenntnisse Layout: Format, Satzspiegel,
Raster, Gestaltungselemente
• Einführung in die Konzeption: Techniken der Analyse und
Ideenfindung
Visuelle Kommunikation
Semesterprojekt
Please find the complete Project Desription as a PDF here:
https://tinyurl.com/5xh7ccuw
TL;DR: Der französische Philosoph Bruno Latour entwarf ein imaginäres Planetarium als Sinnbild dafür, dass Menschen im Hinblick auf die Zukunft der Erde gewissermaßen auf unterschiedlichen Planeten leben. Er beschreibt sieben fiktive Planeten, deren Anziehungskräfte gleichzeitig auf uns wirken – Modelle dafür, wie unterschiedlich und widersprüchlich wir auf Fragen nach Zukunft, Fortschritt und Zugehörigkeit reagieren. Das Semesterprojekt nimmt Latours Planetarium als Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Denk- und Ausstellungsraum, der Kräfte unserer Gegenwart und Zukunft sichtbar macht. Jede*r wählt dafür eigene relevante Anziehungskräfte und entwickelt daraus ein Projekt. Gemeinsam entsteht so ein Planetarium unserer Gegenwart.[
](https://tinyurl.com/5xh7ccuw)
Visuelle Kommunikation
Projektbegleitende Vertiefung
Früchte sind ein Sinngebilde für Deutung in der Kunst. Nicht selten werden sie in der Ikonographie, als Motive der Narration verwendet. In Mythen tauchten Früchte auf, oft wurden sie mit Göttinnen der Fruchtbarkeit und der Ernte in Verbindung gebracht. Ambrosia ist die Frucht, die den Göttern die Unsterblichkeit verleiht. Trauben sind im Bacchus-Kult, den Gott des Weins, der Freude und des Theaters in der antiken griechischen Kultur tief verwurzelt. In der Genesis ist der Apfel das Synonym zur verbotenen Frucht, den Baum der Erkenntnis, und stellt eine Bedrohung da. Der Granatapfel ist Sinnbild für die Schönheit der Frau und somit wird er gekürt als die Frucht der Liebe und Sinnlichkeit schlechthin. Die koreanischen Volkserzählung „Der Tiger und die Kaki“ (Gotgam) ist eine humorvolle Sage, über einen hungriger Tiger, der durch eine getrockneten süßen Kaki vertrieben wird.
Obst ist in der Literatur ein vielschichtiges faszinierendes Motiv. Die Autoren verwenden es seit eh …
Dieser Workspace ist obligatorisch, um eine Note bzw. einen Semesterschein für die Künstlerische Praxis Malerei zu erhalten.
Annäherung an die Theoretische Abschlussarbeit
Das Kolloquium richtet sich an Studierende, die ihre theoretische Abschlussarbeit vorbereiten. Das Kolloquium bietet die Möglichkeit, das eigene Vorhaben zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Es finden Gruppenbesprechungen und Einzelgespräche statt.
Die Abgabe der Technischen Zeichnungen ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Bühnenbildes.
Zu diesem Moment sollten die relevanten Informationen vorliegen und zusammen gebündelt werden. Aber das ist gar nicht so einfach, denn ein Bühnenbild ist ein Prozess und kein Produkt.
Folgende Fragen behandeln wir:
Was ist für die technisch Zeichnungsabgabe relevant und was nicht?
Für was bin ich verantwortlich- welche Leistungen muss ich nicht erbringen? Was konstruiert das Theater und was ich? Wieviel Entwurfsspielraum bleibt mir an welchem Punkt der Planung? Wie bringe ich das Budget in Zusammenhang mit meinem Entwurf, wenn mir keine Materialpreise vorliegen?
In diesem Kurs geht es vorrangig um die Kommunikation und Entwicklung eines Entwurfes in Kooperation mit den verschiedenen technischen Gewerken eines Stadt/ Staatstheaters, als darum korrekte technische Zeichnungen zu machen.
Das Verständnis dafür, wann welche Infos an welchem Punkt ankommen muss, trägt maßgeblich zu einem ausgezeichneten Entwurf bei und vereinfacht die Arbeit während der Produktion.
Vorlesung
Von der griechischen Tragödie bis zum Sturm und Drang
Die Vorlesung bietet über vier Semester einen komprimierten Überblick über die wichtigsten europäischen Theaterepochen.
Der erste Teil beschäftigt sich mit den Ursprüngen des europäischen Theaters im antiken Griechenland, mit den Entwicklungen des Volkstheaters in Spanien und Italien (Commedia dell’arte), taucht ein in den Kosmos des elisabethanischen Theaters und seines wichtigsten Autors William Shakespeare und stellt das kontroverse Dreigestirn des klassischen französischen Theaters (Molière, Corneille, Racine) vor. Mit dem Werk Gotthold Ephraim Lessings und den Autoren des Sturm und Drang nimmt das deutschsprachige Theater an Fahrt auf.
Das griechische Theater verstand sich als ein Ort der politischen Selbstverständigung der - männlichen und freien - Stadtgesellschaft. Theater ist außerhalb eines politischen Kontextes nicht denkbar. Theoretische Texte der jeweiligen Epoche werden durch gegenwärtige Perspektiven ergänzt und kontrastiert. Denn: Lebendiges Theater kann nur ein Theater radikaler Zeitgenossenschaft sein. Die jeweiligen Welt- und Menschenbilder werden kritisch reflektiert und historisch …
Aufbruch in die Moderne
Vom Expressionismus bis zum Wetterleuchten des Absurden Theaters
Die Folgen der Industrialisierung, die Konzentration der Bevölkerung in den großen Städten, die Entdeckungen der psychologischen Triebfedern durch Siegmund Freud und die Erschütterungen, die mit dem Ersten Weltkrieg einhergehen, revolutionieren das Drama.
Frank Wedekind und Georg Kaiser führen uns die Abgründe des modernen Individuums vor, der Expressionismus erobert die deutschen Bühnen und den Stummfilm, Marieluise Fleißer und Else Lasker-Schüler ringen um weibliche Selbstbehauptung, in Zürich wird 1916 der Dadaismus ins Leben gerufen, Bertolt Brecht schreibt Lehrstücke zur Erziehung der Massen, Ödön von Horváth erfindet das moderne Volksstück, Gret Palucca entwickelt den Ausdruckstanz. Exil, Verfolgung und schließlich die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs setzen dieser Entwicklung ein jähes Ende.
Theoretische Texte und Beispiele von Inszenierungen geben einen Einblick in die sprunghafte Entwicklung des modernen Theaters zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
PASOLINI # EURIPIDES # PUSSY RIOT
Das Semester bewegt sich zwischen antikem Mythos, politischer Gegenwart und künstlerischer Grenzüberschreitung – von Euripides und Pussy Riot zu Pier Paolo Pasolini.
Im ersten Teil des Semesters entwickeln wir Konzept und Entwurf zu DIE BAKCHEN / PUSSY RIOT von John von Düffel. In seiner Bearbeitung verschränkt von Düffel Euripides’ antike Tragödie unmittelbar mit Pussy Riot und Fragen nach Macht, Widerstand, Körper, Rausch und gesellschaftlicher Ordnung. Wir untersuchen, welche Räume und Bilder daraus für eine heutige Inszenierung entstehen können. Die Präsentation der Entwürfe findet direkt nach den Winterferien statt.
Nach der Präsentation wechseln wir Medium und Arbeitsweise: Ausgehend von Pier Paolo Pasolinis TEOREMA entsteht ein freies künstlerisches Projekt. Fotografie, Installation, Video, Audio, Malerei oder Performance – das Medium ist frei wählbar. Ziel ist eine eigenständige künstlerische Auseinandersetzung mit dem Stoff, jenseits des klassischen Bühnenbildentwurfs.
Zum Semesterende werden die Arbeiten zunächst intern präsentiert und anschließend in einer Vernissage mit Party …
Seminar
Abgestimmt auf die Vorlesung „Theorie und Geschichte der darstellenden und performativen Kunst“ lesen wir dramatische und theoretische Texte aus unterschiedlichen Epochen und setzen sie in Beziehung zu zeitgenössischen Diskursen.
Texte zum vorbereitenden Lesen werden in den nächsten Wochen in den Workspace gestellt.
Radikale Welten
Welche radikalen Konzepte haben das zeitgenössische Theater in den letzten Jahren geprägt?
Das Seminar beschäftigt sich mit den Theaterarbeiten innovativer Künstler:innen. Geplant sind gemeinsame Vorstellungsbesuche und Gespräche. Das genaue Programm wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.
Theorie und Geschichte
Medien | ÄsthetikTheorie und Geschichte
Geschichte Visueller Kulturen
[engl. below]
Das Seminar untersucht Kunst als Praxis der Bewegung: von Bildern, Körpern, Gedanken, Dingen und Wissen durch Städte, Institutionen, Grenzen und gesellschaftliche Räume. Ausgangspunkt ist ein kurzer Einblick in historische Wanderausstellungen der UNESCO (späte 1940er- bis 1980er-Jahre), die Kunstreproduktionen und künstlerische Arbeiten international zirkulieren ließen. Anhand ausgewählter Kataloge – etwa zu „Japanischen Holzschnitten“, „Chinesischer Malerei“, „Die Kunst des Schreibens“, „Afrikanischer Kunst“ oder den „Künsten Ozeaniens“ sowie Süd- und Mittelamerikas – fragen wir nach Ausstellung, Reproduktion und kultureller Vermittlung jenseits etablierter Museumsräume.
Den Schwerpunkt bildet die selbständige künstlerische Forschung der Studierenden. Ausgehend von eigenen Interessen (und angelehnt an das historische Material) entwickeln die Teilnehmenden individuelle oder kollaborative Projekte, erproben künstlerische Formen und reflektieren ihre Prozesse regelmäßig. Möglich sind Arbeiten im Stadtraum sowie performative, fotografische, filmische, kartografische, textuelle, installative oder archivbasierte Ansätze. Entscheidend ist nicht ein bestimmtes Medium, sondern eine präzise Fragestellung und eine forschende künstlerische Praxis.
Ein gemeinsames Ziel ist es, ein eigenes …
Das Kolloquium Visuelle Kulturen richtet sich an Studierende, die im BA, im MA und im Diplom ihre theoretische Abschlussarbeit schreiben. Es findet alle zwei Wochen vierstündig statt. Darin werden laufende Abschlussarbeiten betreut und in Gruppe diskutiert.
Freitags 10-14 Uhr - Termine:
23. Oktober
6. November
20. November
4. Dezember
15. Januar
22. Januar
5. Februar
Theorie und Geschichte
Forschungs-Kolloquium MA
Die aktuelle Diskussion um künstlerische oder gestalterische Forschung nimmt das Kolloquium zum Anlass, um über ›forschende‹ – das heißt theoretische, diskursive oder epistemische – Anteile im theoretischen MA- oder Diplom-Projekt nachzudenken und aus dieser Reflexion geeignete Formate und Medien der Artikulation für diese forschende Tätigkeit zu entwickeln. Weil KünstlerInnen und GestalterInnen selber ›forschen‹, geht es hier weniger darum, ihre praktische Arbeit zu reflektieren als ›practice-based‹ in ihren eigenen Medien und Formaten zu reflektieren. Diese Vernetzung zwischen Theorie und Praxis, Kunst und Wissenschaft, Wissenschaft und Design begreift die künstlerische und gestalterische Arbeit als einen Ort der Wissensproduktion, die von Theorien, Konzeptionen und Begriffen nicht zu trennen ist.
TERMINE WiSe 2026/27
19.10.
1.11.
15.11.
30.11.
7.12.
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Die Fragen nach Faschismus, Antifaschismus und Tendenzen der Faschisierung sind Schlüsselfragen unserer Zeit. Um in der zeitgenössischen Debatte den Überblick nicht zu verlieren, schlägt das Seminar – gemeinsam mit der preisgekrönten Ausstellung von 2025 »Surrealismus + Antifaschismus« im Lenbachhaus München – eine historisierende Perspektive vor: Es werden Theorien und künstlerische Interventionen thematisiert, die eine Archäologie des Faschismus und der Faschisierung versuchen. Bei dieser künstlerischen und theoretischen Erforschung von Faschismus und Kolonialismus geraten insbesondere Kunstrichtungen wie der Surrealismus sowie dissidente Institutionen wie das Pariser Collège de Sociologie (1937-39) in den Blick, das faschisierende Tendenzen auch in Literatur und Poesie, in der Religions- und Kulturgeschichte aufspürte, aber seine Untersuchungen auch auf benachbarte Bereiche wie die Ambiguität des Heiligen erweiterte. Schließlich interessierte sich nicht nur das Collège für Bruderschaften, Orden und Geheimgesellschaften als Brutstätten des Faschismus, sondern neuerdings auch die posthumanistische Dark Enlightenment und Big Tech, womit das Seminar wieder in der Gegenwart …
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
8.6.15:00 Vorbereitungstreffen Professorenmensa
6.-8.10. Exkursion
Die Biennale der verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh (1967-2025) versucht mit Ausstellungen »in Moll« auf die gegenwärtige Weltlage zu reagieren. Unmittelbar vor Vorlesungsbeginn des Wintersemesters 2026/27 werden wir die Ausstellungen der Biennale und diverse Collateral Events diesmal ohne vorbereitendes Seminar gemeinsam besuchen, besprechen und vertiefen. Dabei wird nicht nur eine Ausstellung »in Moll« betrachtet, sondern es werden auch diverse methodische Aspekte berücksichtigt und diskutiert wie die (Un-)Möglichkeit der Betrachtung und Bewertung von zeitgenössischer Kunst, die Kriterien dieser Urteile sowie die Verstrickungen eines globalen Kunstsystems. Diese Fragen werden anhand von Referaten vor einzelnen Arbeiten der Biennale sowie der nationalen Pavillons gestellt, die von den Teilnehmenden zu erstellen sind.
Referate
Die Referate sind Teilnahmebedingung für die Exkursion sowie für die Theorie-Credit-Vergabe. Jede/r muss ein Referatsthema übernehmen und am 8.6. bei dem Treffen festlegen. Gewöhnlich sind das Referatsthemen zu den Länderpavillons oder zu Künstler:innen der Biennale-Ausstellung in den Giardini und in den Arsenale, …
Ein künstlerisch-forschendes Blockseminar zu kuratorischen Ansätzen zeitgenössischer Kunstinstitutionen von Mona Jas in Zusammenarbeit mit Barbara Campaner (Georg Kolbe Museum) und Claudia Ehgartner (Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart).
Das Blockseminar untersucht zeitgenössische Formen des Kuratierens und fragt, wie sich gesellschaftlicher Wissenstransfer in Ausstellungsformaten künstlerisch umsetzen lässt. Ausgangspunkt bildet Eva Sturms Konzept einer Kunstvermittlung von Kunst aus: Kuratieren und Mitteln setzen bei der Eigenlogik der Werke an und führen zu ihnen zurück. Die Studierenden erproben diese Bewegung forschend an zwei Häusern vor Ort: dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart mit der Ausstellung Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours und dem Georg Kolbe Museum mit der Ausstellung everybody. Dazu werden die Ausstellungen von Rivane Neuenschwander, dream.lab, und von Carola Dertnig, Finally it’s Happening, im KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst (Österreich, St. Pölten) thematisiert.
Das Seminar knüpft an das gleichnamige Forschungsvorhaben (in Kollaboration mit der Universität der Angewandten Kunst Wien) an, das Performance und …
Herzlich willkommen zum Seminar „Critical Discourse“!
Dieses Seminar richtet sich an alle Kunst- und Designstudierenden (mit Ausnahme von Produkt- und Textildesign) in den ersten vier Semestern. Ziel des Seminars ist eine Einführung in das wissenschaftliche Schreiben sowie die Erkundung der Verbindung zwischen eurer künstlerischen Praxis und dem Schreiben.
Die einzelnen Termine haben unterschiedliche Themenschwerpunkte und bauen aufeinander auf. Am Ende des Seminars ist die schriftliche Abgabe einer Mini-Hausarbeit vorgesehen.
Ja, Fragen wie „Was heißt eigentlich wissenschaftlich arbeiten?“, „Was ist wissenschaftliches Lesen und Schreiben?“, „Wie gehen wir mit Quellen und Zitaten um?“ oder „Was ist ein Exposé?“ klingen zunächst trocken und scheinen auf den ersten Blick wenig mit künstlerischer Arbeit zu tun zu haben. Das Finden einer Forschungsfrage jedoch und der Weg dorthin sowie die Recherche und der Umgang mit dem entstehenden Material bieten großes Potenzial und lassen sich individuell gestalten. Darum wird es gehen: Neben grundlegenden Fragen wollen wir Wege finden, den vielen …
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