In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Produkt-Design
Fachspezifische Grundlagen: Technologie
Eine gute User Experience wird häufig mit intuitiver Benutzbarkeit gleichgesetzt – insbesondere bei Alltagsanwendungen, die niedrigschwellig funktionieren sollen.
In professionellen Kontexten greift diese Vorstellung jedoch zu kurz:
Werkzeuge, Instrumente und Maschinen folgen eigenen Logiken und werden in der Nutzung durch Expert:innen zu Erweiterungen des Körpers. Sie fungieren nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als aktive Partner innerhalb eines Arbeitsprozesses.
Die Aneignung solcher Systeme ist ein iterativer Prozess. Dabei entstehen individuelle Interaktionsformen und -dynamiken, die sich sowohl funktional als auch ästhetisch in den resultierenden Artefakten niederschlagen.
Projektfokus
Das Projekt untersucht Interaktionen innerhalb von Herstellungsprozessen. Am Beispiel von Wickelkonstruktionen (winding) entwickeln wir eigene Maschinen, mit denen sich Strukturen aus Filamenten und anderen Materialien im Rotationsprinzip erzeugen lassen.
Ein zentraler Aspekt ist die gezielte Beeinflussung von Geometrie, Topologie und Materialeigenschaften während des Prozesses – etwa in Bezug auf Form, Festigkeit, Flexibilität oder Transparenz.
Durch den Einsatz digitaler Komponenten wie Sensoren und Aktuatoren können diese Prozesse erweitert, moduliert und individualisiert …
3 weitere Module aus Textil- und Material-Design,
Produkt-Design
Produkt-Design
Präsentation / Dokumentation
Designprozesse sind selten linear – sie bestehen aus Entscheidungen, Umwegen, Tests und neuen Einsichten.
In diesem Kurs lernen wir, diese Denk- und Gestaltungsprozesse sichtbar zu machen: für uns selbst, für Teams und für Außenstehende.
Wir arbeiten mit unterschiedlichen Formen der Prozessvisualisierung –
z. B. Research-Diagrammen, User Journeys, Service Blueprints, Usage-Maps oder visuellen Projekt-Timelines.
Ihr lernt, wie man komplexe Abläufe strukturiert, kommuniziert und visuell übersetzt, ohne dabei die inhaltliche Logik zu verlieren.
Im ersten Kursteil liegt der Fokus auf Input, Beispielen und Methoden.
Im zweiten Teil arbeitet ihr an eurer eigenen Prozessvisualisierung – idealerweise auf Basis eures laufenden Semesterprojekts.
Ziel ist eine kohärente, visuell überzeugende Darstellung eures Designprozesses, die sowohl analytisch als auch kommunikativ funktioniert – für Portfolio, Präsentationen oder als Tool für eure eigene Reflexion.
Der Kurs findet in Präsenz statt.
Du hast Deinen Entwurf zeichnerisch analog oder am Computer entwickelt und möchtest ihn in einen phyisches Artefakt übersetzen - und dabei tauchen oft Widerstände auf? Z.B. Welche Materialien oder Verarbeitungstechniken kommen dafür in Frage? Wie können Materialstärken, Verbindungsknoten, Einschnitte effektiv eingebunden werden? Wo liegen Schnittkanten, Biegekanten oder Sollbruchstellen? Der Kurs bietet eine Grundlage von praktischen Bewältigungsstrategien an der Schnittstelle von digitaler Zeichnung zu physischem Prototyp oder Artefakt mit besonderem Schwerpunkt auf die Berücksichtigung der Eigenheiten des jeweiligen Materials im dreidimensionalen Entwurf.
Produkt-Design
Fachspezifische Grundlagen: TechnologieProdukt-Design
Präsentation / DokumentationProdukt-Design
Simulation von Prozessen
In this course, we will go through the basic functions of Affinity Designer and Affinity Photo and look at the advantages and disadvantages compared to Adobe products.
Produkt-Design
Fachspezifische Grundlagen: Konstruktion
missing part – das Ganze und seine Teile
Das eine Produkt für eine real existierende Kollektion eines Design-Herstellers beizutragen, gehört noch immer zur Idealvorstellung vieler Designer. Obwohl oft als obsolet belächelt, scheint die „individuelle Entwurfslust“ (Gert Selle) weiter ein Motor und Motivator für Entwürfe und Produktentwicklungen zu sein, die sich dann den vielen Fragen nach Sinn, Machbarkeit und nicht zuletzt Gewinn stellen müssen. In missing part wird diese Frage zur Entwurfsaufgabe. Um das Angebot eines Unternehmens zu ergänzen, abzurunden, zu vervollständigen, vielleicht sogar neu auszurichten, müßte man sich mit seiner gesamten Kollektion beschäftigen, ihren Entstehungsweg kennenlernen, Bedürfnisse, gesellschaftliche Entwicklungen, ökonomische und produktionstechnische Bedingungen miteinbeziehen, dazu auch Handel und Herstellung besser verstehen. Wenn Produkte perspektivisch in die Zukunft verweisen sollen, ist ebenso visionäres Denken und ein Verständnis für Art Direction erforderlich, wie die unternehmerische Seite in den Blick zu nehmen.
Robert Christof und sein Team von der Nils Holger Moormann Möbel GmbH in Aschau / …
Using Grasshopper and the plugin TOOLPATHS (by Konrad Jünger), we will generate and simulate our own machine codes — going beyond the standard slicer to explore variable layer heights, non-planar paths, custom infill, and per-segment control of speed, flow, and extrusion.
In two compact weekend sessions we will apply these techniques to ceramic 3D printing (Lutum) and FDM, followed by a final presentation.
*This course requires prior knowledge of Grasshopper. (If you're beginner, I'm happy to provide basic tutorials)
Blender is a 3D modeler and rendering software that combines real-time and photoreal rendering into one suite of visualization tools.
NURBS and SubD modeling with Rhinoceros for advanced users.
We'll look at the features of Rhino 8 and deepen the basic knowledge of the NURBS Modeler using complex objects and tasks.
Fusion - für Anfänger und Fortgeschrittene!
Seit einigen Jahren mischt Fusion die Hobby- und professionelle CAD-Szene zunehmend auf: ein CAD-Tool, das nach und nach immer umfassender wird, nativ auf Windows und Mac läuft und Funktionen bietet, die sonst nur teuren Programmen wie SolidWorks vorbehalten sind – vom klassischen Solid Modelling über Surface-Modelling bis hin zu leistungsstarken Blechwerkzeugen, CAM-Fräsprogrammierung und mehr.
Das Seminar wird an drei Wochenenden stattfinden. Wir führen zunächst grundlegend in die CAD Modellierung ein, klären Begrifflichkeiten und Methoden und arbeiten uns dann nach und nach in komplexere Verfahren ein. Es wird Abstecher ins technische Zeichnen, das Modellieren für den 3D Druck und mehr geben.
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Fusion – for Beginners and Advanced Users!
For several years now, Fusion 360 has been increasingly shaking up both the hobby and professional CAD scenes: a tool that has become more and more comprehensive over time, runs natively on Windows and Mac, and offers features that were previously …
Vizcom AI is an AI-powered design tool used mainly by artists, product designers, and engineers to turn rough ideas into realistic visuals.
Produkt-Design
Präsentation / Dokumentation
Im Fokus dieses Moduls steht die reflektierte Weiterentwicklung des eigenen Portfolios. Die Masterstudierenden im zweiten Semester kehren aus ihrem Praxissemester zurück und evaluieren sowie überarbeiten ihr Portfolio vor dem Hintergrund der dort gewonnenen Erfahrungen und Kompetenzen.
Der Kurs ist auch geöffnet für Mode-Design-Studierende im 6. BA-Semester, die den Clo3D-Kurs nicht besuchen oder den Portfolio-Kurs aus dem 5. Semester nachholen möchten.
Die Kurs-Termine werden auf Basis der Anzahl der teilnehmenden Studierenden kurz nach Semesterbeginn festgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Das Modul „Methodik Professionalisierung“ wird von dem Lehrbeauftragten Arne Eberle geleitet. Geplant sind vier Kompakttermine an folgenden Donnerstag Nachmittagen: 07., 14., 21. und 28. Mai von 12 bis 18 Uhr.
Das Modul „Präsentationstechniken Modenschau II“ wird von der neuen künstlerischen Mitarbeiterin Sarah Ama Duah geleitet. Die Kurstermine werden noch bekannt gegeben.
House of Little Wonders
In einer Zeit, die von permanenter Verfügbarkeit, Beschleunigung und einer hohen Dichte an Krisen- und Informationslagen geprägt ist, gewinnt das Bedürfnis nach temporären Gegenräumen zunehmend an Bedeutung. Eskapistische Praktiken ermöglichen es, alternative Wirklichkeiten zu entwerfen, Wahrnehmung neu zu justieren und emotionale sowie kognitive Erholungsräume zu schaffen. Sie sind damit nicht nur Rückzug, sondern auch produktiver Möglichkeitsraum – ein Ort der Imagination, der Kritik und der Selbstverortung. Räume, Objekte und Inszenierungen können gezielt so gestaltet werden, dass sie gewohnte Logiken durchbrechen, neue narrative Ebenen eröffnen und sinnliche Erfahrungen intensivieren. Dabei geht es weniger um ein Verlassen der Realität als um das bewusste Verschieben von Perspektiven.
Vor diesem Hintergrund entsteht das Projekt „House of Little Wonders“, in dem Modedesign-Studierende eigene räumliche Interventionen in 3D entwickeln. Ziel ist ein Gefüge aus kleinen, eigenständigen Erlebnisräumen, die jeweils unterschiedliche Formen von Eskapismus erfahrbar machen. Die Studierenden gestalten virtuelle, immersive Szenarien – poetisch, spielerisch, …
Dieses Modul wird von der Lehrbeauftragten Tina Berning geleitet und findet wie folgt statt:
Montag, 23. bis Freitag, 27. März von 10 bis 16 Uhr
Dieses Modul wird von der Lehrbeauftragten Annette Hofmann geleitet und ist wie folgt geplant:
Montag, 23. bis Donnerstag, 26. März von 10 bis 15 Uhr Kompakt-Unterricht als Auftakt zu weiteren Unterrichtsstunden im Semester
Folgetermine im Semester am Mittwoch Nachmittag
Das Entwurfsprojekt im 4. BA-Semester teilt sich in zwei Phasen auf:
1. Phase: Betreuung durch den Lehrbeauftragen Michael von der Crone vom 8. April bis 15. Mai
2. Phase: Betreuung durch die Lehrbeauftragte Daniela Felder vom 20. Mai bis 10. Juli
Der Projektbeginn von Michael von der Crone ist am Mittwoch, 8. April um 10:00 Uhr in Raum C2.05.
Modetheorie/Fashion Studies im Master (FG Modedesign)
Freitag 10 - 11.30 Uhr
Hörsaal KHB
Beginn am 10.04.2026
Das MA-Seminar Modetheorie und Modesoziologie / Fashion Studies im Master zielt auf eine praxisbezogene Vertiefung und Strukturierung der Kenntnisse über die theoretischen Kontexte, in welchen Mode und Kleidung kritisch reflektiert werden. Die Identifizierung von Themenfeldern und die Herausarbeitung theoretischer Fragestellungen und Forschungsschwerpunkte für die eigene Master-Thesis sowie für das eigene Master-Projekt gehören zu den Hauptzielen dieses Seminars. Mit Bezug auf die gesamte Bandbreite der internationalen Fashion Studies und somit aus soziologischer, anthropologischer, kultursemiotischer sowie designtheoretischer Perspektive wird Mode im Seminar als multimedialer Prozess und als kulturelle Praxis analysiert und im Kontext ihrer Produktion, Repräsentation, Medialisierung und Kuratierung reflektiert.
Der Fokus liegt im Master dezidiert auf dem Wissen, das in den Prozessen, Projekten sowie in den Objekten der Mode gespeichert und verarbeitet wird. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auch der historischen, sozialen, ästhetischen und kulturellen Wirkung bzw. Relevanz von Moden, Modepositionen, …
DIGITAL REALNESS / Darstellung von Mode-Entwürfen durch Vektorzeichnungen & KI
Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt zunehmend an Bedeutung und prägt gegenwärtig nahezu alle beruflichen Handlungsfelder. Für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen entstehen spezialisierte KI-Werkzeuge, die darauf abzielen, Arbeitsprozesse zu optimieren. Ein auf den Bereich der Modedesignpraxis zugeschnittenes Werkzeug ist NewArc.ai. Dieses System ermöglicht die fotorealistische Visualisierung sowie die variantenreiche Erprobung technischer Bekleidungszeichnungen.
Im Rahmen dieses Kurses wird der Einsatz dieses KI-Werkzeugs exemplarisch erprobt. Die Studierenden erlernen zunächst das Erstellen technischer Zeichnungen mithilfe des Vektorprogramms Adobe Illustrator, um ihre Entwürfe präzise darzustellen. Anschließend werden diese Zeichnungen in NewArc.ai importiert und mithilfe geeigneter Prompts in fotorealistische Darstellungen überführt, die in mehreren Varianten generiert werden.
Abschließend reflektieren die Studierenden kritisch, inwiefern der Einsatz eines solchen KI-Werkzeugs für ihre zukünftige Arbeit als Designer*innen sinnvoll, praktikabel oder gestalterisch bereichernd sein könnte.
Der Kurs ist ein Pflichtmodul für Mode-Design-Studierende im 4. BA-Semester. Der erste Kurstermin ist am Donnerstag, 16. April um 15:00 Uhr …
The CAD CAM II course offers an introduction to 3D printing principles and processes, within the context of Textile and Material Design. We will explore Rhino 8, Blender, and various slicing softwares to fabricate prototypes, through a fabric-informed lens — drawing on textile and material processes as a foundation for digital making.
2etcs für Plastisches Gestalten II: C
2etcs für Digitale Werkzeuge CAD/CAM II
Textil- und Material-Design
Digitale Werkzeuge - CAD / CAM
(In Kombination mit Digitale Werkzeuge CAD/ CAM IV)
tba
The introductory Kniterate knitting course will take place hands-on this semester in the Soft Rapid Prototyping workshop. The course starts with an introduction to basic knitting techniques (stitches and structures). After the explanation of the Kniterate’s design software, students start to create the files of basic and advanced structures. The sample knitting will take place in small groups, where the course participants can knit their created files, experience and actively learn the process of using the Kniterate machine.
In the second part of the programme the software’s jacquard knitting feature will be presented. The course participants will create the files based on their own designs/ patterns and knit 2 and 3 coloured jacquard samples.
The course aims to give a basic knowledge of knitting with the Kniterate and show the limits and possibilities of the machine. The files and knitted samples can be further developed …
Textil- und Material-Design
Plastisches Gestalten: Zeichnen, Farbe, Fläche
https://www.notion.so/ROBOTIC-BASKETRY-2abfb7cfe05d80638acac7fded8b3921
SOFT COMMONS — material, relations and collective processes
How can textile practices become social laboratories? In this project, textiles are explored as a medium that enables social interaction and can generate new forms of community. Based on an experimental engagement with material, textile processes are understood as a practice of commoning — as the sharing of knowledge, gestures, and experiences. The process itself becomes a central component of the work.
Through textile interventions, collages, archives, compositions, or performative formats, temporary textile spaces emerge in public contexts. Here, textiles function as a social infrastructure: as spaces for encounter, care, and collective action. The focus lies on textile cycles, material and atmospheric qualities, as well as the intensity and intelligence of touch.
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SOFT COMMONS — Material, Beziehungen + gemeinschaftliche Prozesse
Wie können textile Praktiken zu sozialen Laboren werden? In diesem Projekt wird Textil als Medium untersucht, das soziale Interaktion ermöglicht und neue Formen von Gemeinschaft hervorbringen kann. …
Der Kurs gibt eine Einführung in das Färben mit Pflanzen, mit Fokus auf lokalen Pflanzen/Ressourcen und sicheren Umgang mit Beizen.
Und findet im Block statt an je zwei Tagen nacheinander.
Kursziel ist es, die grundlegenden Prinzipien der natürlichen Farbstoffe zu verstehen, um sie später auf eigene Projekte anwenden zu können.
Hier ist viel Zeit für eure Fragen neben dem großen Praxisanteil. Wer spezielle Fragen/Ideen zu eigenen Projekten hat, kann mich gern schon vorher dazu ansprechen.
Alle Studierenden können sehr gern eigene Stoffe/Garne o.ä. mitbringen um Färben, ihr seid eingeladen, zu experimentieren.
Die Materialien müssen aus Naturfasern sein und gründlich, so heiß wie möglich, vorgewaschen.
Termine:
21. und 22. April 2026
29. und 30. April 2026
jeweils 9.30 bis 15.30 Uhr
Individuelle Kompetenzvertiefung für MA-Studierende Textil- und Materialdesign.
Beratung zu den Themen:
• generelle Konzeption der Dokumentation
• Typografie: Auswahl und Charakteristika, Mikro- und Makrotypografie
• Layout: Format, Satzspiegel, Raster, Gestaltungselemente
Ausserdem biete ich zwei Veranstaltungen zu den Themen Typografie und Raster (zu Beginn des Sommersemesters), sowie Konzeption und Druckproduktion (zu Beginn des Wintersemesters) an. Die genauen Termine werden jeweils eine Woche vor Beginn des Semesters kommuniziert.
Als Designer:innen spielen wir eine einzigartige und wichtige Rolle in der aufkommenden Kreislaufwirtschaft. 80 % der Umweltauswirkungen eines Produkts werden durch Entscheidungen in der Entwurfsphase beeinflusst (Ellen MacArthur Foundation), und bewusste Materialentscheidungen sind dabei von zentraler Bedeutung.
Dieser Kurs taucht ein in die Welt der Biomaterialien — Materialien, die aus biologischen Systemen gewonnen, mit ihnen gezüchtet oder von ihnen inspiriert werden. Durch eine Mischung aus Theorie und praxisnahen Workshops erkunden Sie, wie Biomaterialien innovative und zirkuläre Alternativen zu herkömmlichen Materialien bieten können.
In einem DIY-Biolab sammeln Sie praktische Erfahrungen mit Biofabrikationsmethoden: Sie entwickeln Experimentierprotokolle, erstellen Prototypen mit nicht-lebenden biobasierten Materialien und erschaffen gemeinsam mit lebenden Organismen wie Algen und Myzel neue Werkstoffe. Mögliche Projekte umfassen die Herstellung von Biokunststoffen auf Algenbasis für Verpackungen oder die Kultivierung von Myzel-basierten Materialien als nachhaltige Alternativen für Textilien, Verpackungen oder Verbundstrukturen.
Eingebettet in das übergeordnete Feld des Biodesigns — das Prinzipien der Biologie und Technologie in den …
Visuelle Kommunikation
Projektbegleitende Vertiefung
Wir haben ein Gebäude zu beschreiben und zu erklären, dessen oberes Stockwerk im 19. Jahrhundert errichtet worden ist; das Erdgeschoss datiert aus dem 16. Jahrhundert, und die nähere Untersuchung des Mauerwerkes ergibt die Tatsache, dass es aus einem Wohnturm des 11. Jahrhunderts umgebaut worden ist. Im Keller entdecken wir römische Grundmauern, und unter dem Keller findet sich eine verschüttete Höhle, auf deren Grund Steinwerkzeuge in der höheren Schicht und Reste der gleichzeitigen Fauna in der tieferen Schicht aufgedeckt werden. Das wäre etwa das Bild unserer seelischen Struktur. C. G. Jung
Das lateinische Wort Domus bedeutet primär „Haus“, „Wohnung“ oder „Heimat“. Das Wort Haus stammt vom germanischen Wort hūs ab, dessen ursprüngliche Bedeutung sowohl das Gebäude, als auch die Familie bezeichnete. Oft bedeuten Häuser oder Wohnungen mehr als nur eine Behausung. Sie sind von der Persönlichkeit der Bewohner-innen geprägt.
Ein Haus ist ein Träger der Geschichte. Vor allem der …
Visuelle Kommunikation
Projektbegleitende VertiefungVisuelle Kommunikation
Projektbegleitende Vertiefung
Im Frühling erleben wir die Stadt wieder stärker draußen. Berlin ist ein vielschichtiger, hybrider semiotischer Raum, dessen visuelle Gestaltung mal unter die Lupe genommen werden kann. Alle, die sich in der Stadt bewegen, brauchen Orientierung und gute Gestaltung – besonders bei geänderten Wegen durch Baustellen, beim Gang zu Ämtern oder über digitale Portale. Dabei ist, gelinde gesagt, noch Luft nach oben. Im Stadtraum begegnen uns Absurditäten, Hindernisse bis hin zu gefährlichen Situationen, aber auch effektive, humorvolle, hässliche oder schöne Texte und Zeichen. Typografie prägt, ähnlich wie Architektur, maßgeblich, wie eine Stadt wirkt: einladend oder abweisend. Neben offiziellen Mitteilungen gestalten übrigens auch temporäre, individuelle, subkulturelle und historische Texte das Stadtbild mit.
Im Projekt untersucht ihr Typografie und visuelle Kommunikation im öffentlichen Raum. Öffentliche Räume gibt es viele, und sie gehören uns allen: Museen, Ämter, Bibliotheken, Schwimmbäder, Parks, Friedhöfe, Straßen und Plätze. Berlin bietet viele Flächen für Mitteilungen, z.B. die typischen blinden Hauswände. …
english below
In diesem Semester realisieren wir ein Ausstellungsprojekt in Kooperation mit Studierenden von der University of Minnesota in Minneapolis. Ausstellungsort ist KUNSTPUNKT BERLIN—Raum für aktuelle Kunst (Berlin-Mitte). Eröffnung ist am 11. Juni 2026. Die Ausstellung läuft bis zum 28. Juni. Das Projekt wird vom DAAD gefördert. Mit einer weiteren in Minneapolis geplanten Ausstellung wird sich die Ausstellungssituation der Teilnehmenden umkehren. Die Kooperation werden wir mit einem Katalog dokumentieren.
Unsere aktuellen Möglichkeiten am eigenen Ort sowie an einem fern liegenden Ort künstlerische Wirksamkeit zu entfalten und die damit verbundene Ökonomie der Mittel machen wir zum Inhalt des Sommersemesters und der Ausstellung.
Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Die Liste der Teilnehmer*innen legen wir bereits beim ersten Treffen fest. Von den Teilnehmenden wird eine zuverlässige Mitarbeit an allen Phasen des Ausstellungsprojektes erwartet.
Tutorin ist Stella Severson: stella.severson@stud.kh-berlin.de
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This semester, we are realizing an exhibition project in cooperation with art students from the University of Minnesota in …
Zusammen mit den Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ wird in Teams ein Konzept und ein Bühnen- und Kostümbildentwurf (digital oder analog) für “Medea” entwickelt.
Textvorlagen:
“Medea” von Euripides
“Medea. Stimmen” von Christa Wolf
“Medeamaterial. Landschaft mit Argonauten” von Heiner Müller
„Buch der Königstöchter. Von Göttermännern und Menschenfrauen. Pocahontas II” von Klaus Theweleit: S. 96-124
Betrifft: Studierende im Hauptstudium - Sommersemester 26
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Hallo,
das ist der Workspace zur Übermittlung von Leistungsnachweisen für die Module künstlerische, handwerkliche und technische Qualifikationen IV-VII an das Prüfungsamt.
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Zur Übermittlung deines diessemestrigen KHTQ-Leistungsnachweises tritt bitte diesem Workspace bei.
Der Leistungsnachweis (LN) kann erst nach dem Workspace-Beitritt und dem Absolvieren der beiden Teil-Kurse (khtqKombi-Kurs und khtqWP-Kurs) übermittelt werden und findet sich daher erst dann in deinem ´transcript of records´ wieder.
Bei Fragen, Anmerkungen o.ä. melde dich gerne per mail und/oder vereinbare einen Termin in der Notenbüro-Sprechstunde (siehe Fachgebietskalender).
Mit besten Grüssen aus dem Notenbüro,
Simone :)
Betrifft: Studierende im 2.Studienjahr - Sommersemester 26
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Das ist der Workspace zur Übermittlung des Leistungsnachweise für das Modul Künstlerische, handwerkliche und technische Qualifikationen III mit 12 LP (kurz: KHTQ III-LN SoSe26) an das Prüfungsamt.
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Bitte tritt diesem Workspace umgehend bei !!!!
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Die Teilmodule (= Pflichtbausteine!) ´Bühnentechnik´ (3LP), ´Figürl.Zeichnen´ (3 LP) und ´Digitale Techniken´ (3LP) ergeben nach deren Abschluss eine Gesamtnote/Bewertung (mit 12 LP), welche an das Prüfungsamt weitergeleitet wird.
Die Leistung kann erst nach dem Workspace-Beitritt und dem Absolvieren aller Teilmodule übermittelt werden und findet sich daher erst dann in deinem ´transcript of records´ wieder.
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Bei Fragen, Anmerkungen o.ä. melde dich gerne per mail und/oder vereinbare einen Termin in der Notenbüro-Sprechstunde (siehe Fachgebietskalender).
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Mit besten Grüssen, Simone
Bühnen- und Kostümbild
Künstlerisches Projekt III-IV
„Das Leben ein Traum“ - Hauptkurs im Hauptstudium (Prof. P.Schubert)
Literatur: Calderon, Hofmansthal
Dramaturgische Begleitung: Prof. C.Losch
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Verpflichtendes khtq.Kombi.Modul des Kurses:
`LEBE & TRÄUME` - ProbenKostüme-KostümProben (S.Wolter)
…daher trete auch diesem workspace selbständig bei:
https://kh-berlin.incom.org/workspace/3936
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Videoprojektion im Theater - Bewegtes Licht
Wie kommt das Bewegtbild auf die Bühne?
Film ist bewegtes Licht und das gibt uns auf der Bühne ganz neue Spielmöglichkeiten:
Wir beschäftigen uns mit den Grundlagen der Animation und animieren einen kleinen Clip. Wir arbeiten mit den Minibeamern am Modell.
Wir sprechen über die wichtigsten Filmformate, schauen uns einen optimalen Workflow zwischen Videoabteilung, Schauspieler und Film an, experimentieren mit Auf und Rückprojektion und den verschiedenen Projektionsmaterialen.
Am Ende des Kurses könnt ihr Filmsprech und wisst was z.B Mapping, keys und EaseIn EaseOut ist und könnt eure Ideen dem Videoartist/ der Videoabteilung klar kommunizieren!
Theater nach 1945 bis zur Gegenwart
Der vierte Teil der Vorlesungsreihe gibt einen Überblick über wichtige Autor:innen der Nachkriegszeit und richtet seinen Fokus auf das zeitgenössische Drama. Welche Themen treiben unsere Zeitgenoss:innen um? Mit welcher Sprache kann die Wirklichkeit abgebildet werden, und welche Darstellungsformen gilt es zu erproben? Theoretische Texte und Beispiele von Inszenierungen geben einen Einblick in die Entwicklung des zeitgenössischen Theaters und der Performancekunst.
Zeitplan und Themenliste findet ihr ab 1. März im Workspace.
Vom Sturm und Drang bis zum Naturalismus
„Zurück zur Natur!“, hatte Jean-Jacques Rousseau gefordert, und eine junge Generation von Dramatikern stellte den Ruf nach Freiheit und Rebellion in das Zentrum ihrer Arbeit. Der zweite Teil der Vorlesungsreihe beschäftigt sich mit den theoretischen Schriften und den dramatischen Werken Friedrich Schillers und stellt die beiden „unzeitgemäßen“ Dichter Heinrich von Kleist und Georg Büchner vor.
Richard Wagner revolutioniert das Musiktheater, und in Norwegen, Österreich, Russland und Deutschland begeben sich Autoren auf die Suche nach der Wirklichkeit: Henrik Ibsen, Arthur Schnitzler, Anton Tschechow, Maxim Gorki und Gerhart Hauptmann werfen einen Blick auf das moderne Individuum inmitten sich radikal wandelnder gesellschaftlicher Verhältnisse.
Ausschnitte aus modernen Inszenierungen werden gezeigt und analysiert. So entsteht ein Einblick in Inszenierungsstile und ästhetische Umsetzungen, die das zeitgenössische Theater prägen.
Zeitplan und Themenliste findet ihr ab 1. März im workspace.
Abgestimmt auf die Vorlesung „Theorie und Geschichte der darstellenden und performativen Kunst“ lesen wir dramatische und theoretische Texte aus unterschiedlichen Epochen und setzen sie in Beziehung zu zeitgenössischen Diskursen.
Die Videokünstlerin Maika Dresenkamp veranstaltet ein Blockseminar, in dem praktisch gearbeitet wird. Inhalte werden bis zum Semesterbeginn kommuniziert.
Der Workshop ist für Studierende des Hauptstudiums konzipiert.
Bei Terminkollisionen mit dem Hauptkurs von Peter Schubert wird es individuelle Lösungen geben.
Termine:
8. Mai 11-16 Uhr
27. Mai von 11-16 Uhr
3. Juni von 11-15 Uhr
Weitere Infos bei Carolin Losch
10 weitere Module aus Raumstrategien
Block Seminar - Dates:
22.05.2026
13.05.2026
20.05.2026
27.05.2026
10.06.2026
01.07.2026
What is a scar if not the memory of a once open wound?
You press your finger between my toes, slide
the soap up the side of my leg, until you reach
the scar with the two holes, where the pins were
inserted twenty years ago. Leaning back, I
remember how I pulled the pin from the leg, how
in a waist-high cast, I dragged myself
from my room to show my parents what I had done.
Your hand on my scar brings me back to the tub
and I want to ask you: What do you feel
when you touch me there? I want you to ask me:
What are you feeling now? But we do not speak.
You drop the soap in the water and I continue
washing, alone. Do you know my father would
bathe my feet, as you do, as if it was the most
natural thing. But up to now, I have allowed
only two pair …
3 weitere Module aus Raumstrategien
This semester we will consider both how our built environment tells stories and how we read them. The seminar builds on takeaways from last semester, which established an understanding of the (so-called post)colonial city, which is formed by design of centrality, and invested in validating the idea of the centrality of power, capital, knowledge, and culture. However, on our ventures into small pockets of the city, we will seek out sites of memory, and places that we recognize, even if we have not been there before. We will consider the city as an archive, but also as a place for good walks- one that can feel like home, and thus, becomes a site of resistance (Bell Hooks, 1990).
Our starting point is Mehringplatz, and we will return here repeatedly in order to connect our reflections and responses to the site of the Berlin Bleibt festival. This will be the core of …
Raumstrategien
Modul V: Theorieseminar: Raum und öffentlicher Kontext
This seminar approaches the archive as a spatial, political, and epistemic construct. Beginning with Achille Mbembe’s The Power of the Archive and Its Limits (2002), we examine the conditions of archives: how are archives produced? What are the rituals involved in forming an archive? What are the political conditions of the archive’s foundation? On whose authority does it depend? How is the archive decoded, and under which narrative and conditions is it presented to the public? We will draw special attention to the spatio-temporal strategies, such as the operation of montage, in which “A montage of fragments thus creates an illusion of totality and continuity. Through this introduction, we will critically examine the tensions between preservation and destruction, and the forms of “archival violence” embedded in institutional practices, discussing Jacques Derrida’s Archive Fever: A Freudian Impression (1995).
Building on this, the seminar continues by theorising ways to intervene in (colonial) archives …
6 weitere Module aus Raumstrategien
Playable Infrastructures: Sound, Space, and the Mobile Playground
This seminar builds on a project developed in the previous semester and moves toward its realization within the context of Berlin Bleibt #5, taking place at the end of June 2026.
Over the course of 2.5 months, a mobile vessel and a series of performative formats—games, sound situations, and encounters—are developed, tested, and situated within the area around Mehringplatz and Mehringdamm. Rather than approaching the city as a fixed environment, the seminar understands it as a field of relations shaped by migration, housing conditions, infrastructures, and everyday negotiations of presence and access.
The project does not aim to represent these conditions, but to engage them through situated action. The vessel, developed collectively by students, functions as a mobile and shared structure that carries sound, hosts interactions, and moves through different sites, activating temporary situations. Alongside it, a set of games and performative formats emerges that …
In the spring 2026 seminar titled: “The Supper - Reflections on Food Cultures as a Common Space of Cosmopolitanism”, we aim to explore the culinary traditions of our diverse cultural backgrounds in greater depth from various perspectives.
Through the diversity of textures, colors, and flavors in food, the various cuisines of the world and their dining cultures have served as a cultural means of communication from the dawn of our shared history to the present day. As a common language transcending geographical borders, linguistic systems, and religions, recipes and food cultures have evolved over centuries and are subject to constant change due to shifting sociopolitical conditions and human mobility. For one example, the meze culture—found in all the cuisines of the former Ottoman Empire as well as in those influenced by Greece, Armenia, Arabia, Italy, and the Balkans—reflects the multicultural and cosmopolitan history of the Mediterranean region. A cultural tradition and …
Raumstrategien
Modul V: Theorieseminar: Raum und öffentlicher Kontext
The seminar will build on previous investigations on the topic of more than-human as witness and memorial of persisting, structural violence. Within this frame, the question of how digital tools and products contribute to this process of writing memory and narratives in the natural and built environment remains crucial.
In the Summer semester, we develop this topic further, and in particular, we’ll explore how digital technology challenges the preservation of data and memory, and of data as memory.
Digital cartographies like Google Earth maps are emblematic cases. Apparent neutral, open access representations of lands and territories, these topographies rather offer transitory, manipulated, vertical, top-down access to a landscape’s visualization that responds to imperialistic agendas, with repercussions on the mode of remembering places and storing, or erasing traces of them.
Within this frame, we’ll focus on the concept of ‘data witnessing’, which refers to how situations can be accounted for and responded to with …
Raumstrategien
Modul IV: Praxisseminar: Herstellung von Veröffentlichungsmedien für das Theorie-Praxis- Projekt IIRaumstrategien
Modul II: Praxisseminar: Materialität und Medialität
Sound is often what transports us to alternative states; it is embedded in the ecstatic arts, figuring in experiences of musical rapture, radical dreaming, shamanic healing, social worlding. It can also be deeply harmful, instrumentalized in systems of control, where sound is weaponized and the source of trauma. Sound is an energy that passes across bodies and things, shivering material forms with vibrational currents and resonant sympathies, and it engenders feelings of connection, deepening and elaborating social synchronization through rhythms that call us into particular alignments and orientations. And in turn, sound also provides a medium for interrupting and disrupting, intervening within particular social orders with a given noise – how often individuals and communities carve out different forms of life by way of a sonic energy, whether in speaking up, voicing refusal, calling for change, or in sounding paths of escape and renewal, joy and celebration, to shift a …
Raumstrategien
Modul IV: Praxisseminar: Projektkooperationen und kooperatives ArbeitenRaumstrategien
Modul II: Praxisseminar: Materialität und Medialität
NOT KNOWING AS PRAXIS
What does it mean to begin from not knowing?
In many academic and artistic contexts, knowledge is treated as something that must be accumulated, demonstrated, and mastered. Yet Black feminist thought reminds us that knowledge is often produced in other ways—through lived experience, embodied memory, intuition, and forms of listening, are often the conditions through which knowledge becomes possible- that exceed the limits of formal explanation. Refusing premature clarity can open space for attention, relation, and imagination.
This seminar approaches ‘not knowing as a method of artistic practice’. Rather than treating uncertainty as something to overcome, we will explore how to work with it: how questions, gaps, fragments, and intuitions can generate new forms. What happens when an idea is allowed to remain unresolved for longer? When artistic practice becomes a form of attention rather than a search for immediate answers? And when refusal—of legibility—becomes part of how knowledge …
Im Werkstattkurs „Typografie & Layout“ geht es darum, Schrift als Gestaltungsmittel bewusst wahrzunehmen und einzusetzen.
Anhand praktischer Übungen und einer eigenen Entwurfsarbeit lernst du, wie Typografie wirkt und wie sich mit Adobe InDesign das Lesen gestalten lässt.
Neben der praktischen Arbeit strukturieren Inputs, gemeinsame Reflexionen und analytische Übungen den Kurs und laden dazu ein, unterschiedliche Zugänge zu Typografie zu entwickeln.
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The workshop “Typography & Layout” focuses on perceiving and using type as a conscious design tool.
Through practical exercises and an individual design project, you will learn how typography shapes meaning and how reading can be shaped using Adobe InDesign.
Alongside the practical work, inputs, shared reflections, and analytical exercises structure the course and invite you to develop different approaches to typography.
Vertiefungskurs Plastisches Gestalten
Der Vertiefungskurs bietet, wie die Bezeichnung schon andeutet, die Möglichkeit Inhalte und Themen der Arbeiten des Wintersemesters erneut aufzugreifen, mit etwas mehr Zeit zu vertiefen oder ein neues Projekt, aufbauend auf die im Wintersemester bereits erworbenen Kennnisse, gründlicher und fundierter anzugehen.
Dabei könnten zum Beispiel alle, die sich bereits im Wintersemester mit den Möglichkeiten der Darstellung des menschlichen Körpers beschäftigt haben durch ein genaueres Studium der Vorgaben der Anatomie zu einer fundierteren Darstellungsweise gelangen. Gleichzeitig können Verweise auf die gesellschaftlichen Bezüge der Form der Darstellung mit in den Prozess einbezogen werden, wer wird wie von wem dargestellt.
Auch das Entdecken von Möglichkeiten in der Verwendung von Materialien wird weiter Thema des Kurses sein. Dabei stellen sich in unserer Zeit Fragen zur Nachhaltigkeit und Verhältnismäßigkeit der verwendeten Materialien und es wird eine daraus bewusst gefällte Entscheidung gefordert, in der eine gestalterische Notwendigkeit und ein nachhaltiger Einsatz von Materialien gegeneinander abgewogen werden …
Die Zeichnung ist deine Handschrift – eine persönliche Interpretation von Wirklichkeit. Mit deiner Handzeichnung kommunizierst du etwas: Sie kann erzählen, Gefühle ausdrücken oder einen Sachverhalt veranschaulichen. In diesem Vertiefungskurs Zeichnung beginnen wir damit, die Zeichnung gezielt als Werkzeug einzusetzen, um eigene künstlerische Ideen zu visualisieren. Dabei konzentrieren wir uns auf ihr Potenzial, unmittelbar, schnell, einfach und persönlich zu sein.
Für Übungen werden wir unter anderem Ausflüge in die nähere Umgebung machen und eine Ausstellung besuchen.
Eine Aufgabe wird sein, für eine fiktive Bewerbung die Idee zu einer möglichen künstlerischen Arbeit zu skizzieren..
Von dieser Idee ausgehend, werdet eine eigene zeichnerische Arbeit entwickeln.
In Einzel- und Gruppengesprächen sprechen wir über den Arbeitsprozess.
Die Ausstellung und Abschlusspräsentation am Ende des Kurses werden wir gemeinsam planen und aufbauen.
Die Zeichnung ist deine Handschrift – eine persönliche Interpretation von Wirklichkeit. Mit deiner Handzeichnung kommunizierst du etwas: Sie kann erzählen, Gefühle ausdrücken oder einen Sachverhalt veranschaulichen. In diesem Vertiefungskurs Zeichnung beginnen wir damit, die Zeichnung gezielt als Werkzeug einzusetzen, um eigene künstlerische Ideen zu visualisieren. Dabei konzentrieren wir uns auf ihr Potenzial, unmittelbar, schnell, einfach und persönlich zu sein.
Für Übungen werden wir unter anderem Ausflüge in die nähere Umgebung machen und eine Ausstellung besuchen.
Eine Aufgabe wird sein, für eine fiktive Bewerbung die Idee zu einer möglichen künstlerischen Arbeit zu skizzieren..
Von dieser Idee ausgehend, werdet eine eigene zeichnerische Arbeit entwickeln.
In Einzel- und Gruppengesprächen sprechen wir über den Arbeitsprozess.
Die Ausstellung und Abschlusspräsentation am Ende des Kurses werden wir gemeinsam planen und aufbauen.
English follows German
Performative Räume: Denkmal im Dialog
Vertiefungskurs I
Der Vertiefungskurs ist ein gemeinsames Angebot mit dem Kurs “DIGITALE MEDIEN”.
Der Kurs untersucht ein Denkmal im öffentlichen Raum aus historischer, künstlerischer und gesellschaftlicher Perspektive.
Das “Denkmal der antifaschistischen Widerstandskämpfer” in Berlin Weißensee entstand 1970 von Studierenden der Kunsthochschule.
In dem Kurs gibt es Raum für die Entwicklung einer praktischen Arbeit an folgenden Fragen:
// wie kann ein Denkmal im öffentlichen Raum mit 1) Körper 2) Performance und/oder 3)Digitalen Medien kritisch befragt oder sogar aktualisiert werden ?
// Wie können wir ein solches Denkmal in seiner gesellschaftlichen und historischen Perspektive begreifen, erweitern und aktualisieren, wo sich seit 1970 Gesellschaftssysteme, Erinnerungskultur, Blick auf Repräsentation und Machtstrukturen verändert haben?
Es gibt ein spannendes Programm für den gemeinsamen Kurs in enger Zusammenarbeit mit dem XR-Lab und der Solid Rapid Prototyping Werkstatt: Die Studierenden digitalisieren das Denkmal und die Körper der Performer_innen mittels Handscannern, bearbeiten die 3D Daten und werden sie in 3D …
english follows german
Im Vertiefungskurs seid Ihr dazu aufgefordert ein eigenes Projekt zu verfolgen, bei dem Hauptgestaltungsmittel Farben und Farbbeziehungen sein sollen.
Ihr werdet dazu viel Zeit zum eigenständigen (und gemeinsamen) praktischen arbeiten haben und wir werden uns regelmäßig zu Gesprächen und Inputs treffen.
Ziel, wie auch schon im Grundkurs, wird es sein, eure Arbeitsprozesse zu dokumentieren und in verschiedenen Formaten zu reflektieren. Zu beginn des Kurses werde ich Euch Methoden und Arbeitsweisen vorstellen, wie eigenständige Projekte gestaltet und strukturiert werden können.
Außerdem werden ich materialökonomische und maltechnische Inputs anbieten.
Ausstellungsbesuche zeitgenössischer Kunst sind ein weiterer Programmpunkt.
Diese werden wir vor,- und nachbereiten.
Am Ende des Kurses werdet Ihr, schon im Hinblick auf die Tage der offenen Tür und als Reaktion auf die besuchten Ausstellungen, gemeinsam eine Präsentation erarbeiten.
Wie schon im Grundkurs, ist eine Dokumentation Eures Arbeits- und Lernprozesses, das zentrale und notwendige Ergebnis des Kurses.
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In the advanced course, you will be asked to pursue …
English follows German
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Performative Räume Vertiefungskurs II
Film / Raum / Installation
# Film als räumliche Praxis
# Entwickele ein eigenes, freies, selbstgewähltes Projekt innerhalb der Aufgabenstellung
# Ausstellung der Ergebnisse / einer eigenen Installation unter Einbeziehung räumlicher Fragestellung am Ende des Semesters
# Ausstellungsbesuche in Berlin
# Grundsätzliche Einführung in FinalCutProX auf Hochschulrechner oder eigenen Geräten, alternativ DaVinciResolve(basic)
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Der Vertiefungskurs Performative Räume II bietet die Möglichkeit ein eigenes, kleines, selbstgewähltes Video-Installationsprojekt zu realisieren. Von der Konzeption, dem Drehen und dem Filmschnitt bis hin zur Entwicklung und Umsetzung einer Installation werden dabei die grundsätzliche Schritte sein. Teilnehmer_innen werden durch Beispiele und Methodiken durch alle relevanten Stufen der Projektentwicklung begleitet. Das dabei gewählte Thema ist vorgegeben, aber bietet durch die Begrenzung eine Vielzahl an Möglichkeiten, welche von den Teilnehmenden selbst ausgewählt werden. Der gesamte Kurs steht in der inhaltlichen Rahmung und Auseinandersetzung von Film als einer Verhandlung von Raum und Performativität der Kamera.
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Teil des Kurses werden gemeinsame …
english follows german
Im Vertiefungskurs seid Ihr dazu aufgefordert ein eigenes Projekt zu verfolgen, bei dem Hauptgestaltungsmittel Farben und Farbbeziehungen sein sollen.
Ihr werdet dazu viel Zeit zum eigenständigen (und gemeinsamen) praktischen arbeiten haben und wir werden uns regelmäßig zu Gesprächen und Inputs treffen.
Ziel, wie auch schon im Grundkurs, wird es sein, eure Arbeitsprozesse zu dokumentieren und in verschiedenen Formaten zu reflektieren. Zu beginn des Kurses werde ich Euch Methoden und Arbeitsweisen vorstellen, wie eigenständige Projekte gestaltet und strukturiert werden können.
Außerdem werden ich materialökonomische und maltechnische Inputs anbieten.
Ausstellungsbesuche zeitgenössischer Kunst sind ein weiterer Programmpunkt.
Diese werden wir vor,- und nachbereiten.
Am Ende des Kurses werdet Ihr, schon im Hinblick auf die Tage der offenen Tür und als Reaktion auf die besuchten Ausstellungen, gemeinsam eine Präsentation erarbeiten.
Wie schon im Grundkurs, ist eine Dokumentation Eures Arbeits- und Lernprozesses, das zentrale und notwendige Ergebnis des Kurses.
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In the advanced course, you will be asked to pursue your own …
English follows German
Der Vertiefungskurs ist ein gemeinsames Angebot mit dem Kurs “PERFORMATIVE RÄUME”.
Das “Denkmal der antifaschistischen Widerstandskämpfer” in Berlin Weißensee entstand 1970 von Studierenden der Kunsthochschule.1970 steckten digitale Medien in den berühmten Kinderschuhen: das Internet musste erst noch entwickelt werden, erst 10 Jahre später gab es erste Personalcomputer, die erste Website wurde 20 Jahre später entwickelt … Wie können wir ein solches Denkmal aus heutiger digitaler Medien Perspektive kritisch befragen? Wie können wir ein solches Denkmal in seiner gesellschaftlichen und historischen Perspektive begreifen, erweitern und aktualisieren, wo sich Gesellschaftssysteme, Erinnerungskultur, Blick auf Repräsentation und Machtstrukturen verändert haben?
Es gibt ein spannendes Programm für den gemeinsamen Kurs in enger Zusammenarbeit mit dem XR-Lab und der Solid Rapid Prototyping Werkstatt: wir digitalisieren des Denkmal als auch neue Performances mit mobilen 3D Scannern, bearbeiten die 3D Daten und werden sie in 3D Modelle und/oder XR Umgebungen einpflegen, werden Lunch Talks haben und einen Input …
Arbeitsfeld: Künstleranatomie / Anthropologie
Leitung: Sándor Dóró
Der Mensch unserer Zeit betrachtet seinen Körper mit großer Neugier und dem Verlangen, ihn wahrhaft kennenzulernen. Wie Paul Valéry beschreibt, entdeckt der Mensch seinen Körper „wie Amerika entdeckt wurde: als etwas Fernes und Fremdes. Für den Geist gibt es nichts Aufregenderes als die Unwissenheit, mit der er nach dem eigenen Körper sucht.“
Der menschliche Körper gibt von sich aus keine erschöpfende Antwort auf die Beschaffenheit seines Aufbaus oder seiner Funktionsweise. Er erklärt nicht, wie er im pausenlosen Kampf gegen die Schwerkraft besteht, wie er – seinen Schwerpunkt stetig verlagernd – das Gleichgewicht hält, aufrecht bleibt und dabei Tausende von Bewegungskombinationen ausführt. Seine Oberfläche hingegen scheint seine innere Konstruktion mit großer Genauigkeit zu offenbaren.
Der Wissensdurst, der aus diesem Gegensatz von Oberfläche und Innerem erwächst, wird heute durch technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen auf eine neue Art befriedigt. Die moderne Medizin, der Spitzensport, die sexuelle Befreiung sowie die intensive …
Übungen im / zum: Mit teilen Auf teilen Ver teilen (oder: Exercises in Sharing, Partaking and Distributing)
Wir werden überhäuft mit Nachrichten – und trotzdem verschwinden die meisten Mitteilungen sofort wieder.
Was haben wir eigentlich wirklich zu sagen?
In diesem Kurs geht es um die Mitteilung als typografisch gestaltete Nachricht: Was willst du sagen, an wen – und wie verändert die Form das, was gesagt wird?
Wir entwickeln im Kurs zunächst eigene Botschaften und gestalten diese in einem iterativen Entwurfsprozess, der sowohl analoge als auch digitale Werkzeuge involviert. Daraus entstehen Posterentwürfe, die in 2er-Teams gestaltet werden. Gemeinsam teilt ihr euch ein Format: ein zweifarbiges DIN A2-Plakat im Siebdruck, auf dem beide Mitteilungen in einen gestalterischen Dialog treten.
Parallel dazu erarbeitet ihr einen gefalteten Begleitflyer, in dem ihr eure Mitteilungen textlich kontextualisiert – ein Einstieg ins typografische Arbeiten mit längeren Texten und dem Auf- und Einteilen im Layout.
_Dieser Kurs ist eine Kooperation mit der …
Vertiefungskurs Plastisches Gestalten
Der Vertiefungskurs bietet, wie die Bezeichnung schon andeutet, die Möglichkeit Inhalte und Themen der Arbeiten des Wintersemesters erneut aufzugreifen, mit etwas mehr Zeit zu vertiefen oder ein neues Projekt, aufbauend auf die im Wintersemester bereits erworbenen Kennnisse, gründlicher und fundierter anzugehen.
Dabei könnten zum Beispiel alle, die sich bereits im Wintersemester mit den Möglichkeiten der Darstellung des menschlichen Körpers beschäftigt haben durch ein genaueres Studium der Vorgaben der Anatomie zu einer fundierteren Darstellungsweise gelangen. Gleichzeitig können Verweise auf die gesellschaftlichen Bezüge der Form der Darstellung mit in den Prozess einbezogen werden, wer wird wie von wem dargestellt.
Auch das Entdecken von Möglichkeiten in der Verwendung von Materialien wird weiter Thema des Kurses sein. Dabei stellen sich in unserer Zeit Fragen zur Nachhaltigkeit und Verhältnismäßigkeit der verwendeten Materialien und es wird eine daraus bewusst gefällte Entscheidung gefordert, in der eine gestalterische Notwendigkeit und ein nachhaltiger Einsatz von Materialien gegeneinander abgewogen werden …
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Mittelalter und RenaissanceTheorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Die Ringvorlesung thematisiert die Kunsthochschule aus der Perspektive ihrer materiellen und visuellen Kulturen. Vor den einzelnen Vorlesungen findet flankierend ein Begleitseminar statt, das die Themen der Ringvorlesung begleitet und diskutiert. Vertieft werden insbesondere die Methodiken der materiellen Kultur und der Materialität der Zeit, die bei den »Archäologien einer Kunsthochschule« eingesetzt werden. Als Motto dient hier Walter Benjamins berühmtes Denkbild »Ausgraben und Erinnern« von 1924, das früh die Möglichkeiten eines materiellen Gedächtnisses auslotete.
Credits können durch Teilnahme an Vorlesung + Seminar durch eine Vertiefung eines Vorlesungsthemas oder des Seminars erlangt werden.
Termine vor den Vorlesungen von 15-17 Uhr Professorenmensa: 21.5., 28.5., 11.6., 18.6., 25.6., 2.7.
Mode ist definitiv eine Frage der Zeit, mitunter eine der effizientesten kulturellen Strategien, die Zeit zu konstruieren, zu materialisieren, zu messen und zu verkörpern.
Das Seminar befasst sich mit den unterschiedlichen Kategorien, durch welche Mode - als kulturelle und materielle Industrie - die eigene Zeitlichkeit konstruiert, sowie mit Aspekten des kulturellen Lebens, die eng mit den Zeiten der Mode zusammenhängen. Das Leben der Dinge, die Beziehung zur Vergangenheit, die Definition von Altem und Neuem, die Nostalgie als emotionale Form des Gedächtnisses und die Möglichkeiten eines kreativen Umgangs mit der Geschichte werden im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Die Konstruktion der Zeit in der Mode lässt sich allerdings nicht unabhängig von Technologien und Medien betrachten. So untersucht das Seminar, wie spezifische Medien die Beziehung von Mode und Zeit bedingen und mitbestimmen, u. a. wie etwa die künstliche Intelligenz unsere Beziehung zur Zeit verändert.
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. Jahrhundert
Die Vorlesung zielt darauf, die Kunstgeschichte Roms im Überblick darzustellen. Anhand einzelner Beispiele wird die Entwicklung von Kunst und Kultur der „ewigen“ Stadt von der Antike bis hinein in die Gegenwart vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf den vielen Rezeptionsbewegungen, die früh in Nordeuropa, später auch in Nordamerika nachzuweisen sind. Die Veranstaltung findet alle zwei Wochen jeweils Dienstags von 14 bis 16 Uhr statt.
Der Veranstaltung war eine Exkursion nach Rom vorgeschaltet, die vom 3. bis 9. März 2026 stattfand. Eine zweite Reise könnte im September stattfinden.
Theorie und Geschichte
Medien | ÄsthetikTheorie und Geschichte
Kunstwissenschaft
The seminar offers further introductions to art related media theories and to the philosophy of art. We investigate various theoretical and practical positions of thinkers, poets, and artists alike and develop together an overview to basic questions in art theory in the modern history of fine arts.
We highlight diagonal methods or diagonal approaches in art practices and art theories, which combine the sacred and the profane, the vertical and the horizontal.
All welcome!
No previous requirements!
The requirements to receive credit points will be announced at the first meeting.
Credits given in the seminar: 2 ECTS
Venue: Mart Stam Raum (Tuesdays and Wednesdays)
Tuesday 4-8pm, Wednesdays 6-10pm
Dienstags 16-20 Uhr, Mittwochs 18-22 Uhr
Termine/Dates
Kick-Off/Start/First Session:
Tue 21.4.26 Mart Stam 4-8pm
Afterwards:
Tue 5.5. Mart Stam 4-8pm
Wed 6.5. Mart Stam 6-10pm
Tue 2.6. Mart Stam 4-8pm
Wed 3.6. Mart Stam 6-10pm
Tue 7.7. Mart Stam 4-8pm
Wed 8.7. Mart Stam 6-10pm
Don't miss the first date - Tue 21.4.26 - 4pm at Mart Stam - to find …
Theorie und Geschichte
Kunstwissenschaft
Historically, the range of materials available for the construction of buildings, the furnishing of interiors, for instruments and household goods, clothing, adornment etc. was limited – metal, wood, textile fibres, stone and clay came in common-place or in luxury varieties, each with specific qualities and weaknesses, but none of them could be produced artificially. Nevertheless, human ingenuity and skilled craftsmanship created an impressive range of objects perfectly suited – in form and functionality – to their respective purposes. This was possible, because craftspersons and their customers shared an in-depth understanding of the material options and the techniques required to use them to their best advantage. Processes involved assessing the specific characteristics of a given material, considering the intended result, developing and honing tools, refining skills, exploiting particular strengths – and sometimes going “against the grain”. Of course, economic aspects also were at play in these situations: they could inform the …
Theorie und Geschichte
Kunstwissenschaft
Das Seminar widmet sich künstlerischen Eingriffen in die „Natur“ und versucht dabei den Bogen so weit wie möglich zu spannen, vom englischen Landschaftsgarten bis zu Beispielen aktueller Land Art. Die Erarbeitung theoretische Positionen wird dabei ebenso eine Rolle spielen, wie praktische Ausflüge (innerhalb Berlins) und Exkursionen (zum Beispiel nach Potsam oder Wörlitz).
Dier Veranstaltung findet jeweils am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr statt. Exkursionsziele und -termine werden in der ersten Sitzung abgestimmt.
Praxis
Theorie und Praxis Materieller Kulturen: Design und Nachhaltigkeit
This course is designed to support students in their 2.Studienabschnitt (5th, 6th, 7th semesters) who are joining the greenlab project 'Re:Lokal - closing cycles' SS26. Other design students are very welcome to join if there is spare capacity.
The format is a participatory seminar - we will explore different perspectives on design and urban sustainability through a range of sources and case studies, with students actively preparing presentations for the group each week.
The course will be held in English, with German translations offered wherever available.
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. Jahrhundert
Das Colloquium richtet sich an alle Studierenden der Freien Kunst und des Design, die ihre Theoretische Abschluss-/Diplom-/BA-Arbeit in der Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft absolvieren wollen.
Die Veranstaltung versteht sich unter anderem als Schreibwerkstatt: Es wird in das wissenschaftliche Arbeiten und in das Verfassen längerer Texte eingeführt. Zudem soll die Möglichkeit geboten werden, die eigene (beabsichtigte oder begonnene) Arbeit vorzustellen und somit, ausgehend von den praktischen Interessen, die damit verbundenen Probleme unter dem Gesichtspunkt der Verschränkung von Kunst/Gestaltung und Wissenschaft/Theorie mit den anderen Teilnehmer*innen eingehend zu diskutieren.
Es war schon immer eine zentrale Aufgabe des Designs, die Beziehung zwischen Mensch und Technik zu gestalten. Die Interaktion mit Technologie prägt aber auch immer stärker Entwurfs- und Gestaltungsprozesse, wodurch sich die Agency immer mehr zu technologischen Akteuren hin verschiebt. Technische Artefakte und Operationen strukturieren unseren Alltag und unsere Gesellschaft und sind eng mit der Frage verbunden, wer wir sind und wie wir leben wollen.
In diesem Seminar untersuchen wir die komplexen und vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Technik. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass wir uns als Menschen nicht unabhängig von Technik denken können. Die Grenze zwischen unseren Körpern und Technologien ist im Grunde genommen künstlich und durchlässig; Technologen haben durch ihre Agency und ihre Eigenlogik einen konstitutiven Einfluss auf unser Denken, Handeln und Gestalten.
Das Seminar gibt einen Überblick über zentrale Positionen und aktuelle Debatten zur Mensch-Technik-Beziehung. Dazu gehören: die Evolution des menschlichen Technikgebrauchs aus den Operationen der Hand (Leroi-Gourhan); die …
Praxis
Theorie und Methoden in der Materialkulturforschung: eine Einführung
This module is primarily designed for the students in their 1.Studienabschnitt (3rd and 4th semesters) from the design departments. Students from other departments are welcome to enroll if there is spare capacity.
The course is grounded in anthropological approaches to studying material cultures. Understanding how we engage with the material world is fundamental to understanding human cultures across time and space - for example, how we make meaning through making with the material, and how we construct our social worlds through living with things.
Whether focusing on historical, cross-cultural, contemporary or speculative material cultures, these approaches develop holistic, contextual and nuanced views of the dynamic relationship between the material and the social in human life. The study of material cultures allows for a deeper appreciation of the complexity and diversity of lived human experience in different time periods and different geographical places.
The module introduces key theories in material culture studies through examples …
Prof. Dr. Petra Leutner
Vorlesung „Kostümkunde 2 – Spätrenaissance bis zur Gegenwart“
Ab der Renaissance wird die Kleidung vielfältiger, es gibt zahlreiche Accessoires und auffällige, individuell geprägte Moden. Gerade auf die Epochen von Barock und Rokoko greifen Modedesigner:innen der Moderne und Postmoderne immer wieder gerne zurück, denn die opulente höfische Mode bietet viele Besonderheiten in Silhouetten und Details. Wir werden uns mit dem Film „Marie Antoinette“ (2006) von Sofia Coppola befassen, um den Prunk und die Stellung der französischen Königin verstehen zu können. Die Veränderungen der Kleidung aller Klassen durch die Französische Revolution sind wichtig, ebenso der Beginn der Industrialisierung in England und die Entwicklung des Konsums in Europa. Wir analysieren die Verbindung von Mode und Moderne und betrachten den Aufstieg der Haute Couture und des Designer:innenberufs. Modische Entwürfe und Tendenzen des 20. und 21. Jahrhunderts sowie ein Ausblick auf Retrotrends, Überkonsum und Nachhaltigkeit bilden den Abschluss der Vorlesung. Zwei Exkursionen in …
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Visuelle Kulturen
Reproduktion und Transformation zwischen Kopie, Körper, Kanon und Konflikt/
Reproduction and Transformation between Copy, Corpus, Canon and Conflict
[engl. below]
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Was passiert beim Kopieren einer Kopie?
Was wiederholt sich und wie?
Was verändert sich und was bleibt gleich?
Wie trägt Wiederholung zu Veränderung bei?
Wie lässt sich Veränderung als Wiederholung denken usw.?
Diese Fragen lassen sich anhand verschiedener persönlicher, künstlerischer und kultureller aber auch z.b. biologischer Themen, Phänomene und Probleme untersuchen.
Ausgehend von den Farbreproduktionen der UNESCO und ihrem Beitrag zu einem globalen, zutiefst eurozentrisch geprägten Kunstkanon untersucht das Seminar, wie Reproduktion immer auch Transformation, Ausschluss und politische Setzung bedeutet. Anhand des Films „Reproduktion“ von Katharina Pethke sowie queerer künstlerischer Biografien aus der DDR – etwa in der Ausstellung „QUEERE KUNST IN DER DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda“ – fragen wir nach den Verflechtungen von künstlerischer Arbeit, Verwandtschaft, Gender und Klassenlage. Im Dialog mit Paul B. Preciados „Testojunkie“ rückt der Körper als Ort radikaler Transformation, biopolitischer …
Theorie und Geschichte
Forschungs-Kolloquium MA
Die aktuelle Diskussion um künstlerische oder gestalterische Forschung nimmt das Kolloquium zum Anlass, um über ›forschende‹ – das heißt theoretische, diskursive oder epistemische – Anteile im theoretischen MA- oder Diplom-Projekt nachzudenken und aus dieser Reflexion geeignete Formate und Medien der Artikulation für diese forschende Tätigkeit zu entwickeln. Weil KünstlerInnen und GestalterInnen selber ›forschen‹, geht es hier weniger darum, ihre praktische Arbeit zu reflektieren als ›practice-based‹ in ihren eigenen Medien und Formaten zu reflektieren. Diese Vernetzung zwischen Theorie und Praxis, Kunst und Wissenschaft, Wissenschaft und Design begreift die künstlerische und gestalterische Arbeit als einen Ort der Wissensproduktion, die von Theorien, Konzeptionen und Begriffen nicht zu trennen ist.
TERMINE SoSe 2026
20.4.
27.4.
4.5.
18.5.
8.6.
22.6.
Theorie und Geschichte
Designtheorie
Die Vorlesung behandelt zentrale Themen und Schlüsselkonstellationen der Designgeschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und verbindet das mit dem Nachdenken darüber, wie das Verständnis von Geschichte eine aktuelle Gestaltungspraxis informieren kann.
Themen der Vorlesung sind: Ursprungserzählungen der Designgeschichte - wo beginnt Design eigentlich?; die Verwendung historischer Stile als Designsprachen im Historismus des 19. Jahrhunderts; die Programmatik des Bauhauses zwischen Handwerkerutopie und moderner Gestaltung; die Entwicklung neuer Formensprachen und der utopische Anspruch modernistischer Gestaltung am Beispiel von De Stijl; die Kritik der Warenästhetik als Reaktion auf die Konsumgesellschaft der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg; die Herausbildung einer Logik der Singularisierung in der Gegenkultur der 1960er Jahre; die affektive Gestaltungssprache von Memphis in den 1980ern; die Transformation von Gestaltungsprozessen durch digitale Werkzeuge und Medien; und die Frage, wie wir Design und Designgeschichte dekolonisieren können.
Bestandteil der Vorlesung sind eine Exkursion in die Ausstellung ‚Gestalten für Berlin‘ im Museum der …
Studio, Art & Research ist ein selbstorganisiertes Seminar von Studierenden für Studierende, das sich der Verbindung von künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion widmet.
Ausgehend von der Konzeptkunst bis hin zu postkonzeptuellen Positionen der Gegenwart werden zentrale Ansätze konzeptuellen Arbeitens vermittelt. Den Sitzungen liegen jeweils konkrete Fragestellungen zugrunde, die durch gemeinsame Lektüren, Diskussionen sowie eigenständige und kollaborative Recherchen bearbeitet werden.
Im Fokus steht die Verschränkung von Theorie und eigener künstlerischer Praxis: Theoretische Diskurse werden als Arbeitswerkzeuge verstanden und auf ihre Relevanz für den individuellen künstlerischen Prozess hin befragt.
Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem künstlerische Praxis als forschender, konzeptuell reflektierter Prozess entwickelt werden kann.
Nahezu jedes politische Ereignis wird heute von KI-generierten Bildern begleitet und mitbestimmt. Von Deepfakes und Protestbildern bis hin zu Memes prägen generative Bildsysteme zunehmend die visuelle Kultur der Gegenwart. Welche Ideologien, Stereotype und Machtstrukturen schreiben sich in KI-Bildgeneratoren ein? Und was passiert mit dem Anspruch visueller Medien, Zeugnis von Wirklichkeit abzulegen, wenn fotorealistische Bilder jederzeit künstlich erzeugt werden können? Das Seminar untersucht diese Fragen aus einer bildwissenschaftlichen Perspektive und richtet zugleich den Blick auf künstlerische und aktivistische Aneignungen von KI-Bildtechnologien. Wie arbeiten Künstler*innen mit generativen Bildern, und wie lassen sich solche Systeme kritisch oder subversiv einsetzen? Welche Möglichkeiten queer*feministischer und dekolonialer Intervention entstehen im Umgang mit generativen KI-Bildmodellen? Begleitet von ausgewählten theoretischen Texten diskutieren wir diese Entwicklungen anhand aktueller Beispiele aus Kunst, Politik und digitaler visueller Kultur.
Wozu Theorie? Welche Bedeutung hat Theorie für unsere künstlerische und gestalterische Praxis? Wie beeinflusst Theorie die künstlerische Produktion? Welche neuen Fragen und Ansätze entstehen durch die Auseinandersetzung mit theoretischen Texten? Und wie können oder wollen wir diese Einsichten in unsere eigenen Arbeiten integrieren?
Das Tutorium bietet einen Raum für kritische Reflexion und Diskussion, in dem wir nicht nur über die Bedeutung von Theorie, sondern auch über unsere eigenen Arbeiten und Referenzen sprechen werden.
Why Theory? – The Importance of Theory for Art and Design
Why theory?
What significance does theory have for our artistic and design practice? How does theory influence artistic production? What new questions and approaches emerge from engaging with theoretical texts? And how can, or do we want to, integrate these insights into our own work?
The tutorial provides a space for critical reflection and discussion, where we will not only explore the relevance of theory but also discuss our own …
(BA, Diplom, MASTER) - Kolloquium Theoretische Abschlussarbeiten
Do. 12-13.30 Uhr, Hörsaal KHB
Das BA-, Diplom - und MA- Kolloquium bietet die Möglichkeit an, die eigene theoretische Reflexion in einem fachübergreifenden Kontext zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von eigenen Fragestellungen, Forschungsschwerpunkten und Methoden sowie auf der Verbindung gestalterischer und theoretischer Aspekte.
Thematische Schwerpunkte: Untersuchung von Prozessen des Kleidens, Verhüllens, Enthüllens in sozialen Zusammenhängen; Erforschung der unterschiedlichen Funktionen von Objekten und Oberflächen in Bezug auf Körper und Räume; Konzeptualisierung/Gestaltung von innovativen Materialitäten und Erforschung ihrer performativen Kraft in diversen Kontexten.
Gruppenbesprechungen;Präsentation des eigenen Vorhabens bzw. MA-Proposals. Im zweiten Teil des Semesters werden in diesem Rahmen auch Einzelbesprechungen angeboten.
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Die dichte Geschichte der 80 Jahre jungen weißensee kunsthochschule berlin ist weitgehend bekannt. Aber was passiert, wenn man die Perspektive ändert und aus der Richtung ihrer materiellen und visuellen Kulturen fragt, ihrer (verschwundenen) Orte und Archive? Was zeigt sich? Was erzählt der Ort am Ort (»in situ«), was erzählen die Standorte der Kunsthochschule über sie, was lagert in ihren Schränken und was wispern die Dinge? Was macht die KI aus »in situ« (am Ort) der khb? Auf diese und mehr Fragen antwortet die Ringvorlesung des Fachgebiets Theorie und Geschichte zum 80-jährigen Hochschuljubiläum – mit Vorträgen und Gesprächen, Lecture Performances und Ausstellungen.
Zur Ringvorlesung findet unter dem Titel »Ausgraben und Erinnern« ein Begleitseminar von Prof. Dr. Knut Ebeling statt, jeweils Do. 15-17 Professorenmensa Uhr vor den Vorlesungen. Credits können durch Teilnahme an Vorlesung + Seminar durch eine Vertiefung eines Vorlesungsthemas oder des Seminars erlangt werden.
TERMINE
30.4. Knut Ebeling/Britta Lange: Einführung
Knut Ebeling/Sarah Oh-Mock: La Jetée …
Kolloquium Visuelle Kulturen für theoretische Abschlussarbeiten: BA, MA, Diplom
7 Termine à 4 Stunden, freitags 10-14 Uhr
17. April
24. April
29. Mai
5. Juni
12. Juni
19. Juni
26. Juni
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Blockseminar auf dem Gutshof Sauen
Termine
22.4. 11:00 Infotreffen Professorenmensa
25.-28.6. Blockseminar Gutshof Sauen
Einem aktuellen Diskurs zufolge kann Kunst ein Safe Space sein, in dem man vor äußeren widrigen Einflüssen wie Krieg, Gewalt oder Ungerechtigkeit geschützt ist. Demgegenüber erscheint eine ältere Tradition, die – spätestens mit Goyas Desastres de la Guerra (1810-1814) – Gewalt, Mord und Totschlag gerade heraufbeschwört und die Kunst zum Austragungsort Ort der Darstellung dieser Grausamkeiten macht. Letztere Tradition wurde u.a. von den künstlerischen Avantgarden wie Expressionismus oder Surrealismus aufgegriffen und weitergeführt; in der zeitgenössischen Kunst spielen beide Traditionen eine gleichberechtigte Rolle. Maggie Nelsons Buch Kunst und Grausamkeit (2022) lässt beide Ansätze aufeinandertreffen und diskutiert ausgewählte Beispiele aus Philosophie und Literatur, Bildender Kunst und Film und versucht sie auf die aktuelle Situation anzuwenden: Wie verhalten sich die beiden Diskurse zueinander? Kann man die Opposition zwischen ihnen auflösen oder bleibt sie bis heute erhalten? Und wie verhalten sich die Künste …
3 weitere Module aus Praxis,
Theorie und Geschichte
Künstler:innen und Gestalter:innen sind konstant mit dem Dilemma konfrontiert, ihre Praxis mit strategischen und administrativen Herausforderungen in Einklang zu bringen. Daher ist die Selbstorganisation nicht nur Reflexion über die eigenen Zielsetzungen, sondern auch die Absicherung, Zeit und Raum für die kreative Produktion zu haben. Diese Lehrveranstaltung konzentriert sich auf eine Einführung in die grundlegenden Organisationsbereiche eines Studios in der Kreativwirtschaft, wie zum Beispiel Netzwerkpflege, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Marketing, Werkkataloge, Büroangelegenheiten, Bewerbungen, Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Partner:innen, Versicherung und Steuern. Im Besonderen soll besprochen werden, warum welche Bereiche relevant sind und wie man sich diesen nähern kann. Die Teilnehmenden des Seminars können und sollen hierbei thematische Schwerpunkte setzen.
Neben den Exkursionen ( Gallery Weekend Berlin & Berlin Design Week) werden konkrete Informationen zu den genannten Themenfeldern vermittelt, die darauf ausgelegt sind, klassische Fettnäpfchen und Zeitfresser zu vermeiden, um Frustrationsgrenzen zu minimieren. Das Seminar ist realitätsbezogen und setzt sich mit der aktuellen Situation von …