In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Theorie und Geschichte
Forschungs-Kolloquium MA
Die aktuelle Diskussion um künstlerische oder gestalterische Forschung nimmt das Kolloquium zum Anlass, um über ›forschende‹ – das heißt theoretische, diskursive oder epistemische – Anteile im theoretischen MA- oder Diplom-Projekt nachzudenken und aus dieser Reflexion geeignete Formate und Medien der Artikulation für diese forschende Tätigkeit zu entwickeln. Weil KünstlerInnen und GestalterInnen selber ›forschen‹, geht es hier weniger darum, ihre praktische Arbeit zu reflektieren als ›practice-based‹ in ihren eigenen Medien und Formaten zu reflektieren. Diese Vernetzung zwischen Theorie und Praxis, Kunst und Wissenschaft, Wissenschaft und Design begreift die künstlerische und gestalterische Arbeit als einen Ort der Wissensproduktion, die von Theorien, Konzeptionen und Begriffen nicht zu trennen ist.
TERMINE SoSe 2026
20.4.
27.4.
4.5.
18.5.
8.6.
22.6.
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Mittelalter und Renaissance
Das Colloquium richtet sich an alle Studierenden der Freien Kunst und des Design, die ihre Theoretische Abschluss-/Diplom-/BA-Arbeit in der Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft absolvieren wollen.
Die Veranstaltung versteht sich unter anderem als Schreibwerkstatt: Es wird in das wissenschaftliche Arbeiten und in das Verfassen längerer Texte eingeführt. Zudem soll die Möglichkeit geboten werden, die eigene (beabsichtigte oder begonnene) Arbeit vorzustellen und somit, ausgehend von den praktischen Interessen, die damit verbundenen Probleme unter dem Gesichtspunkt der Verschränkung von Kunst/Gestaltung und Wissenschaft/Theorie mit den anderen Teilnehmer*innen eingehend zu diskutieren.
Theorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. Jahrhundert
Historically, the range of materials available for the construction of buildings, the furnishing of interiors, for instruments and household goods, clothing, adornment etc. was limited – metal, wood, textile fibres, stone and clay came in common-place or in luxury varieties, each with specific qualities and weaknesses, but none of them could be produced artificially. Nevertheless, human ingenuity and skilled craftsmanship created an impressive range of objects perfectly suited – in form and functionality – to their respective purposes. This was possible, because craftspersons and their customers shared an in-depth understanding of the material options and the techniques required to use them to their best advantage. Processes involved assessing the specific characteristics of a given material, considering the intended result, developing and honing tools, refining skills, exploiting particular strengths – and sometimes going “against the grain”. Of course, economic aspects also were at play in these situations: they could inform the …
Nahezu jedes politische Ereignis wird heute von KI-generierten Bildern begleitet und mitbestimmt. Von Deepfakes und Protestbildern bis hin zu Memes prägen generative Bildsysteme zunehmend die visuelle Kultur der Gegenwart. Welche Ideologien, Stereotype und Machtstrukturen schreiben sich in KI-Bildgeneratoren ein? Und was passiert mit dem Anspruch visueller Medien, Zeugnis von Wirklichkeit abzulegen, wenn fotorealistische Bilder jederzeit künstlich erzeugt werden können? Das Seminar untersucht diese Fragen aus einer bildwissenschaftlichen Perspektive und richtet zugleich den Blick auf künstlerische und aktivistische Aneignungen von KI-Bildtechnologien. Wie arbeiten Künstler*innen mit generativen Bildern, und wie lassen sich solche Systeme kritisch oder subversiv einsetzen? Welche Möglichkeiten queer*feministischer und dekolonialer Intervention entstehen im Umgang mit generativen KI-Bildmodellen? Begleitet von ausgewählten theoretischen Texten diskutieren wir diese Entwicklungen anhand aktueller Beispiele aus Kunst, Politik und digitaler visueller Kultur.
Es war schon immer eine zentrale Aufgabe des Designs, die Beziehung zwischen Mensch und Technik zu gestalten. Die Interaktion mit Technologie prägt aber auch immer stärker Entwurfs- und Gestaltungsprozesse, wodurch sich die Agency immer mehr zu technologischen Akteuren hin verschiebt. Technische Artefakte und Operationen strukturieren unseren Alltag und unsere Gesellschaft und sind eng mit der Frage verbunden, wer wir sind und wie wir leben wollen.
In diesem Seminar untersuchen wir die komplexen und vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Technik. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass wir uns als Menschen nicht unabhängig von Technik denken können. Die Grenze zwischen unseren Körpern und Technologien ist im Grunde genommen künstlich und durchlässig; Technologen haben durch ihre Agency und ihre Eigenlogik einen konstitutiven Einfluss auf unser Denken, Handeln und Gestalten.
Das Seminar gibt einen Überblick über zentrale Positionen und aktuelle Debatten zur Mensch-Technik-Beziehung. Dazu gehören: die Evolution des menschlichen Technikgebrauchs aus den Operationen der Hand (Leroi-Gourhan); die …
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Blockseminar auf dem Gutshof Sauen
Termine
22.4. 11:00 Infotreffen Professorenmensa
25.-28.6. Blockseminar Gutshof Sauen
Einem aktuellen Diskurs zufolge kann Kunst ein Safe Space sein, in dem man vor äußeren widrigen Einflüssen wie Krieg, Gewalt oder Ungerechtigkeit geschützt ist. Demgegenüber erscheint eine ältere Tradition, die – spätestens mit Goyas Desastres de la Guerra (1810-1814) – Gewalt, Mord und Totschlag gerade heraufbeschwört und die Kunst zum Austragungsort Ort der Darstellung dieser Grausamkeiten macht. Letztere Tradition wurde u.a. von den künstlerischen Avantgarden wie Expressionismus oder Surrealismus aufgegriffen und weitergeführt; in der zeitgenössischen Kunst spielen beide Traditionen eine gleichberechtigte Rolle. Maggie Nelsons Buch Kunst und Grausamkeit (2022) lässt beide Ansätze aufeinandertreffen und diskutiert ausgewählte Beispiele aus Philosophie und Literatur, Bildender Kunst und Film und versucht sie auf die aktuelle Situation anzuwenden: Wie verhalten sich die beiden Diskurse zueinander? Kann man die Opposition zwischen ihnen auflösen oder bleibt sie bis heute erhalten? Und wie verhalten sich die Künste …
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Visuelle Kulturen
Reproduktion und Transformation zwischen Kopie, Körper, Kanon und Konflikt/
Reproduction and Transformation between Copy, Corpus, Canon and Conflict
[engl. below]
///////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
Was passiert beim Kopieren einer Kopie?
Was wiederholt sich und wie?
Was verändert sich und was bleibt gleich?
Wie trägt Wiederholung zu Veränderung bei?
Wie lässt sich Veränderung als Wiederholung denken usw.?
Diese Fragen lassen sich anhand verschiedener persönlicher, künstlerischer und kultureller aber auch z.b. biologischer Themen, Phänomene und Probleme untersuchen.
Ausgehend von den Farbreproduktionen der UNESCO und ihrem Beitrag zu einem globalen, zutiefst eurozentrisch geprägten Kunstkanon untersucht das Seminar, wie Reproduktion immer auch Transformation, Ausschluss und politische Setzung bedeutet. Anhand des Films „Reproduktion“ von Katharina Pethke sowie queerer künstlerischer Biografien aus der DDR – etwa in der Ausstellung „QUEERE KUNST IN DER DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda“ – fragen wir nach den Verflechtungen von künstlerischer Arbeit, Verwandtschaft, Gender und Klassenlage. Im Dialog mit Paul B. Preciados „Testojunkie“ rückt der Körper als Ort radikaler Transformation, biopolitischer …
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Die Ringvorlesung thematisiert die Kunsthochschule aus der Perspektive ihrer materiellen und visuellen Kulturen. Vor den einzelnen Vorlesungen findet flankierend ein Begleitseminar statt, das die Themen der Ringvorlesung begleitet und diskutiert. Vertieft werden insbesondere die Methodiken der materiellen Kultur und der Materialität der Zeit, die bei den »Archäologien einer Kunsthochschule« eingesetzt werden. Als Motto dient hier Walter Benjamins berühmtes Denkbild »Ausgraben und Erinnern« von 1924, das früh die Möglichkeiten eines materiellen Gedächtnisses auslotete.
Credits können durch Teilnahme an Vorlesung + Seminar durch eine Vertiefung eines Vorlesungsthemas oder des Seminars erlangt werden.
Termine vor den Vorlesungen von 15-17 Uhr Professorenmensa: 21.5., 28.5., 11.6., 18.6., 25.6., 2.7.
Praxis
Theorie und Methoden in der Materialkulturforschung: eine Einführung
This module is primarily designed for the students in their 1.Studienabschnitt (3rd and 4th semesters) from the design departments. Students from other departments are welcome to enroll if there is spare capacity.
The course is grounded in anthropological approaches to studying material cultures. Understanding how we engage with the material world is fundamental to understanding human cultures across time and space - for example, how we make meaning through making with the material, and how we construct our social worlds through living with things.
Whether focusing on historical, cross-cultural, contemporary or speculative material cultures, these approaches develop holistic, contextual and nuanced views of the dynamic relationship between the material and the social in human life. The study of material cultures allows for a deeper appreciation of the complexity and diversity of lived human experience in different time periods and different geographical places.
The module introduces key theories in material culture studies through examples …
Theorie und Geschichte
Designtheorie
Die Vorlesung behandelt zentrale Themen und Schlüsselkonstellationen der Designgeschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und verbindet das mit dem Nachdenken darüber, wie das Verständnis von Geschichte eine aktuelle Gestaltungspraxis informieren kann.
Themen der Vorlesung sind: Ursprungserzählungen der Designgeschichte - wo beginnt Design eigentlich?; die Verwendung historischer Stile als Designsprachen im Historismus des 19. Jahrhunderts; die Programmatik des Bauhauses zwischen Handwerkerutopie und moderner Gestaltung; die Entwicklung neuer Formensprachen und der utopische Anspruch modernistischer Gestaltung am Beispiel von De Stijl; die Kritik der Warenästhetik als Reaktion auf die Konsumgesellschaft der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg; die Herausbildung einer Logik der Singularisierung in der Gegenkultur der 1960er Jahre; die affektive Gestaltungssprache von Memphis in den 1980ern; die Transformation von Gestaltungsprozessen durch digitale Werkzeuge und Medien; und die Frage, wie wir Design und Designgeschichte dekolonisieren können.
Bestandteil der Vorlesung sind eine Exkursion in die Ausstellung ‚Gestalten für Berlin‘ im Museum der …
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Die dichte Geschichte der 80 Jahre jungen weißensee kunsthochschule berlin ist weitgehend bekannt. Aber was passiert, wenn man die Perspektive ändert und aus der Richtung ihrer materiellen und visuellen Kulturen fragt, ihrer (verschwundenen) Orte und Archive? Was zeigt sich? Was erzählt der Ort am Ort (»in situ«), was erzählen die Standorte der Kunsthochschule über sie, was lagert in ihren Schränken und was wispern die Dinge? Was macht die KI aus »in situ« (am Ort) der khb? Auf diese und mehr Fragen antwortet die Ringvorlesung des Fachgebiets Theorie und Geschichte zum 80-jährigen Hochschuljubiläum – mit Vorträgen und Gesprächen, Lecture Performances und Ausstellungen.
Zur Ringvorlesung findet unter dem Titel »Ausgraben und Erinnern« ein Begleitseminar von Prof. Dr. Knut Ebeling statt, jeweils Do. 15-17 Professorenmensa Uhr vor den Vorlesungen. Credits können durch Teilnahme an Vorlesung + Seminar durch eine Vertiefung eines Vorlesungsthemas oder des Seminars erlangt werden.
TERMINE
30.4. Knut Ebeling/Britta Lange: Einführung
Knut Ebeling/Sarah Oh-Mock: La Jetée …
(BA, Diplom, MASTER) - Kolloquium Theoretische Abschlussarbeiten
Do. 12-13.30 Uhr, Hörsaal KHB
Das BA-, Diplom - und MA- Kolloquium bietet die Möglichkeit an, die eigene theoretische Reflexion in einem fachübergreifenden Kontext zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.
Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von eigenen Fragestellungen, Forschungsschwerpunkten und Methoden sowie auf der Verbindung gestalterischer und theoretischer Aspekte.
Thematische Schwerpunkte: Untersuchung von Prozessen des Kleidens, Verhüllens, Enthüllens in sozialen Zusammenhängen; Erforschung der unterschiedlichen Funktionen von Objekten und Oberflächen in Bezug auf Körper und Räume; Konzeptualisierung/Gestaltung von innovativen Materialitäten und Erforschung ihrer performativen Kraft in diversen Kontexten.
Gruppenbesprechungen;Präsentation des eigenen Vorhabens bzw. MA-Proposals. Im zweiten Teil des Semesters werden in diesem Rahmen auch Einzelbesprechungen angeboten.
3 weitere Module aus Praxis,
Theorie und Geschichte
Künstler:innen und Gestalter:innen sind konstant mit dem Dilemma konfrontiert, ihre Praxis mit strategischen und administrativen Herausforderungen in Einklang zu bringen. Daher ist die Selbstorganisation nicht nur Reflexion über die eigenen Zielsetzungen, sondern auch die Absicherung, Zeit und Raum für die kreative Produktion zu haben. Diese Lehrveranstaltung konzentriert sich auf eine Einführung in die grundlegenden Organisationsbereiche eines Studios in der Kreativwirtschaft, wie zum Beispiel Netzwerkpflege, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Marketing, Werkkataloge, Büroangelegenheiten, Bewerbungen, Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Partner:innen, Versicherung und Steuern. Im Besonderen soll besprochen werden, warum welche Bereiche relevant sind und wie man sich diesen nähern kann. Die Teilnehmenden des Seminars können und sollen hierbei thematische Schwerpunkte setzen.
Neben den Exkursionen ( Gallery Weekend Berlin & Berlin Design Week) werden konkrete Informationen zu den genannten Themenfeldern vermittelt, die darauf ausgelegt sind, klassische Fettnäpfchen und Zeitfresser zu vermeiden, um Frustrationsgrenzen zu minimieren. Das Seminar ist realitätsbezogen und setzt sich mit der aktuellen Situation von …
Mode ist definitiv eine Frage der Zeit, mitunter eine der effizientesten kulturellen Strategien, die Zeit zu konstruieren, zu materialisieren, zu messen und zu verkörpern.
Das Seminar befasst sich mit den unterschiedlichen Kategorien, durch welche Mode - als kulturelle und materielle Industrie - die eigene Zeitlichkeit konstruiert, sowie mit Aspekten des kulturellen Lebens, die eng mit den Zeiten der Mode zusammenhängen. Das Leben der Dinge, die Beziehung zur Vergangenheit, die Definition von Altem und Neuem, die Nostalgie als emotionale Form des Gedächtnisses und die Möglichkeiten eines kreativen Umgangs mit der Geschichte werden im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Die Konstruktion der Zeit in der Mode lässt sich allerdings nicht unabhängig von Technologien und Medien betrachten. So untersucht das Seminar, wie spezifische Medien die Beziehung von Mode und Zeit bedingen und mitbestimmen, u. a. wie etwa die künstliche Intelligenz unsere Beziehung zur Zeit verändert.
Kolloquium Visuelle Kulturen für theoretische Abschlussarbeiten: BA, MA, Diplom
7 Termine à 4 Stunden, freitags 10-14 Uhr
17. April
24. April
29. Mai
5. Juni
12. Juni
19. Juni
26. Juni
Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. Jahrhundert
Die Vorlesung zielt darauf, die Kunstgeschichte Roms im Überblick darzustellen. Anhand einzelner Beispiele wird die Entwicklung von Kunst und Kultur der „ewigen“ Stadt von der Antike bis hinein in die Gegenwart vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf den vielen Rezeptionsbewegungen, die früh in Nordeuropa, später auch in Nordamerika nachzuweisen sind. Die Veranstaltung findet alle zwei Wochen jeweils Dienstags von 14 bis 16 Uhr statt.
Der Veranstaltung war eine Exkursion nach Rom vorgeschaltet, die vom 3. bis 9. März 2026 stattfand. Eine zweite Reise könnte im September stattfinden.
Praxis
Theorie und Praxis Materieller Kulturen: Design und Nachhaltigkeit
This course is designed to support students in their 2.Studienabschnitt (5th, 6th, 7th semesters) who are joining the greenlab project 'Re:Lokal - closing cycles' SS26. Other design students are very welcome to join if there is spare capacity.
The format is a participatory seminar - we will explore different perspectives on design and urban sustainability through a range of sources and case studies, with students actively preparing presentations for the group each week.
The course will be held in English, with German translations offered wherever available.
Theorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. JahrhundertTheorie und Geschichte
Kunstwissenschaft
Studio, Art & Research ist ein selbstorganisiertes Seminar von Studierenden für Studierende, das sich der Verbindung von künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion widmet.
Ausgehend von der Konzeptkunst bis hin zu postkonzeptuellen Positionen der Gegenwart werden zentrale Ansätze konzeptuellen Arbeitens vermittelt. Den Sitzungen liegen jeweils konkrete Fragestellungen zugrunde, die durch gemeinsame Lektüren, Diskussionen sowie eigenständige und kollaborative Recherchen bearbeitet werden.
Im Fokus steht die Verschränkung von Theorie und eigener künstlerischer Praxis: Theoretische Diskurse werden als Arbeitswerkzeuge verstanden und auf ihre Relevanz für den individuellen künstlerischen Prozess hin befragt.
Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem künstlerische Praxis als forschender, konzeptuell reflektierter Prozess entwickelt werden kann.
Theorie und Geschichte
Medien | ÄsthetikTheorie und Geschichte
Kunstwissenschaft
The seminar offers further introductions to art related media theories and to the philosophy of art. We investigate various theoretical and practical positions of thinkers, poets, and artists alike and develop together an overview to basic questions in art theory in the modern history of fine arts.
We highlight diagonal methods or diagonal approaches in art practices and art theories, which combine the sacred and the profane, the vertical and the horizontal.
All welcome!
No previous requirements!
The requirements to receive credit points will be announced at the first meeting.
Credits given in the seminar: 2 ECTS
Venue: Mart Stam Raum (Tuesdays and Wednesdays)
Tuesday 4-8pm, Wednesdays 6-10pm
Dienstags 16-20 Uhr, Mittwochs 18-22 Uhr
Termine/Dates
Kick-Off/Start/First Session:
Tue 21.4.26 Mart Stam 4-8pm
Afterwards:
Tue 5.5. Mart Stam 4-8pm
Wed 6.5. Mart Stam 6-10pm
Tue 2.6. Mart Stam 4-8pm
Wed 3.6. Mart Stam 6-10pm
Tue 7.7. Mart Stam 4-8pm
Wed 8.7. Mart Stam 6-10pm
Don't miss the first date - Tue 21.4.26 - 4pm at Mart Stam - to find …
Theorie und Geschichte
Kunstwissenschaft
Das Seminar widmet sich künstlerischen Eingriffen in die „Natur“ und versucht dabei den Bogen so weit wie möglich zu spannen, vom englischen Landschaftsgarten bis zu Beispielen aktueller Land Art. Die Erarbeitung theoretische Positionen wird dabei ebenso eine Rolle spielen, wie praktische Ausflüge (innerhalb Berlins) und Exkursionen (zum Beispiel nach Potsam oder Wörlitz).
Dier Veranstaltung findet jeweils am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr statt. Exkursionsziele und -termine werden in der ersten Sitzung abgestimmt.
Prof. Dr. Petra Leutner
Vorlesung „Kostümkunde 2 – Spätrenaissance bis zur Gegenwart“
Ab der Renaissance wird die Kleidung vielfältiger, es gibt zahlreiche Accessoires und auffällige, individuell geprägte Moden. Gerade auf die Epochen von Barock und Rokoko greifen Modedesigner:innen der Moderne und Postmoderne immer wieder gerne zurück, denn die opulente höfische Mode bietet viele Besonderheiten in Silhouetten und Details. Wir werden uns mit dem Film „Marie Antoinette“ (2006) von Sofia Coppola befassen, um den Prunk und die Stellung der französischen Königin verstehen zu können. Die Veränderungen der Kleidung aller Klassen durch die Französische Revolution sind wichtig, ebenso der Beginn der Industrialisierung in England und die Entwicklung des Konsums in Europa. Wir analysieren die Verbindung von Mode und Moderne und betrachten den Aufstieg der Haute Couture und des Designer:innenberufs. Modische Entwürfe und Tendenzen des 20. und 21. Jahrhunderts sowie ein Ausblick auf Retrotrends, Überkonsum und Nachhaltigkeit bilden den Abschluss der Vorlesung. Zwei Exkursionen in …