In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
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Theorie und Geschichte
KunstwissenschaftTheorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Mittelalter und Renaissance
Das Seminar wird die Kunstgeschichte Roms untersuchen und das von der Antike bis zur Gegenwart. Der Veranstaltung ist eine Exkursion nach Rom vorgeschaltet, die vom 3. bis 9. März 2026 stattfinden wird. Die TeilnehmerInnen-Zahl ist auf 15 Studierende begrenzt.
Kolloquium Visuelle Kulturen für theoretische Abschlussarbeiten: BA, MA, Diplom
7 Termine à 4 Stunden, freitags 10-14 Uhr
17. April
24. April
29. Mai
5. Juni
12. Juni
19. Juni
26. Juni
Theorie und Geschichte
Kunstgeschichte - Barock und 19. JahrhundertTheorie und Geschichte
KunstwissenschaftPraxis
Theorie und Methoden in der Materialkulturforschung: eine Einführung
This module is primarily designed for the students in their 1.Studienabschnitt (3rd and 4th semesters) from the design departments. Students from other departments are welcome to enroll if there is spare capacity.
The course is grounded in anthropological approaches to studying material cultures. Understanding how we engage with the material world is fundamental to understanding human cultures across time and space - for example, how we make meaning through making with the material, and how we construct our social worlds through living with things.
Whether focusing on historical, cross-cultural, contemporary or speculative material cultures, these approaches develop holistic, contextual and nuanced views of the dynamic relationship between the material and the social in human life. The study of material cultures allows for a deeper appreciation of the complexity and diversity of lived human experience in different time periods and different geographical places.
The module introduces key theories in material culture studies through examples …
Praxis
Theorie und Praxis Materieller Kulturen: Design und Nachhaltigkeit
This course is designed to support students in their 2.Studienabschnitt (5th, 6th, 7th semesters) who are joining the greenlab project 'Re:Lokal - closing cycles' SS26. Other design students are very welcome to join if there is spare capacity.
The format is a participatory seminar - we will explore different perspectives on design and urban sustainability through a range of sources and case studies, with students actively preparing presentations for the group each week.
The course will be held in English, with German translations offered wherever available.
Prof. Dr. Petra Leutner
Vorlesung „Kostümkunde 2 – Spätrenaissance bis zur Gegenwart“
Ab der Renaissance wird die Kleidung vielfältiger, es gibt zahlreiche Accessoires und auffällige, individuell geprägte Moden. Gerade auf die Epochen von Barock und Rokoko greifen Modedesigner:innen der Moderne und Postmoderne immer wieder gerne zurück, denn die opulente höfische Mode bietet viele Besonderheiten in Silhouetten und Details. Wir werden uns mit dem Film „Marie Antoinette“ (2006) von Sofia Coppola befassen, um den Prunk und die Stellung der französischen Königin verstehen zu können. Die Veränderungen der Kleidung aller Klassen durch die Französische Revolution sind wichtig, ebenso der Beginn der Industrialisierung in England und die Entwicklung des Konsums in Europa. Wir analysieren die Verbindung von Mode und Moderne und betrachten den Aufstieg der Haute Couture und des Designer:innenberufs. Modische Entwürfe und Tendenzen des 20. und 21. Jahrhunderts sowie ein Ausblick auf Retrotrends, Überkonsum und Nachhaltigkeit bilden den Abschluss der Vorlesung. Zwei Exkursionen in …
Nahezu jedes politische Ereignis wird heute von KI-generierten Bildern begleitet und mitbestimmt. Von Deepfakes und Protestbildern bis hin zu Memes prägen generative Bildsysteme zunehmend die visuelle Kultur der Gegenwart. Welche Ideologien, Stereotype und Machtstrukturen schreiben sich in KI-Bildgeneratoren ein? Und was passiert mit dem Anspruch visueller Medien, Zeugnis von Wirklichkeit abzulegen, wenn fotorealistische Bilder jederzeit künstlich erzeugt werden können? Das Seminar untersucht diese Fragen aus einer bildwissenschaftlichen Perspektive und richtet zugleich den Blick auf künstlerische und aktivistische Aneignungen von KI-Bildtechnologien. Wie arbeiten Künstler*innen mit generativen Bildern, und wie lassen sich solche Systeme kritisch oder subversiv einsetzen? Welche Möglichkeiten queer*feministischer und dekolonialer Intervention entstehen im Umgang mit generativen KI-Bildmodellen? Begleitet von ausgewählten theoretischen Texten diskutieren wir diese Entwicklungen anhand aktueller Beispiele aus Kunst, Politik und digitaler visueller Kultur.
Theorie und Geschichte
Forschungs-Kolloquium MA
Die aktuelle Diskussion um künstlerische oder gestalterische Forschung nimmt das Kolloquium zum Anlass, um über ›forschende‹ – das heißt theoretische, diskursive oder epistemische – Anteile im theoretischen MA- oder Diplom-Projekt nachzudenken und aus dieser Reflexion geeignete Formate und Medien der Artikulation für diese forschende Tätigkeit zu entwickeln. Weil KünstlerInnen und GestalterInnen selber ›forschen‹, geht es hier weniger darum, ihre praktische Arbeit zu reflektieren als ›practice-based‹ in ihren eigenen Medien und Formaten zu reflektieren. Diese Vernetzung zwischen Theorie und Praxis, Kunst und Wissenschaft, Wissenschaft und Design begreift die künstlerische und gestalterische Arbeit als einen Ort der Wissensproduktion, die von Theorien, Konzeptionen und Begriffen nicht zu trennen ist.
TERMINE SoSe 2026
20.4.
27.4.
4.5.
18.5.
8.6.
22.6.
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Blockseminar auf dem Gutshof Sauen
Termine
22.4. 11:00 Infotreffen Mart Stam Raum
25.-28.6. Blockseminar Gutshof Sauen
Einem aktuellen Diskurs zufolge kann Kunst ein Safe Space sein, in dem man vor äußeren widrigen Einflüssen wie Krieg, Gewalt oder Ungerechtigkeit geschützt ist. Demgegenüber erscheint eine ältere Tradition, die – spätestens mit Goyas Desastres de la Guerra (1810-1814) – Gewalt, Mord und Totschlag gerade heraufbeschwört und die Kunst zum Austragungsort Ort der Darstellung dieser Grausamkeiten macht. Letztere Tradition wurde u.a. von den künstlerischen Avantgarden wie Expressionismus oder Surrealismus aufgegriffen und weitergeführt; in der zeitgenössischen Kunst spielen beide Traditionen eine gleichberechtigte Rolle. Maggie Nelsons Buch Kunst und Grausamkeit (2022) lässt beide Ansätze aufeinandertreffen und diskutiert ausgewählte Beispiele aus Philosophie und Literatur, Bildender Kunst und Film und versucht sie auf die aktuelle Situation anzuwenden: Wie verhalten sich die beiden Diskurse zueinander? Kann man die Opposition zwischen ihnen auflösen oder bleibt sie bis heute erhalten? Und wie …
Theorie und Geschichte
Medien | Ästhetik
Die Ringvorlesung thematisiert die Hochschule aus der Perspektive ihrer materiellen und visuellen Kulturen. Unmittelbar vor den einzelnen Vorlesungen findet flankierend auch ein Begleitseminar statt, das die Themen der Ringvorlesung begleitet und diskutiert. Vertieft werden insbesondere die Methodiken der materiellen Kultur und der Materialität der Zeit, die bei den »Archäologien einer Kunsthochschule« eingesetzt werden. Als Motto dient hier Walter Benjamins berühmtes Denkbild »Ausgraben und Erinnern« von 1924, das früh die Möglichkeiten eines materiellen Gedächtnisses auslotet.
Termine unmittelbar vor den Vorlesungen von 15-17 Uhr Professorenmensa: 21.5., 28.5., 11.6., 18.6., 25.6., 2.7.