In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Produkt-Design
Fachspezifische Grundlagen: Technologie
Eine gute User Experience wird häufig mit intuitiver Benutzbarkeit gleichgesetzt – insbesondere bei Alltagsanwendungen, die niedrigschwellig funktionieren sollen.
In professionellen Kontexten greift diese Vorstellung jedoch zu kurz:
Werkzeuge, Instrumente und Maschinen folgen eigenen Logiken und werden in der Nutzung durch Expert:innen zu Erweiterungen des Körpers. Sie fungieren nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als aktive Partner innerhalb eines Arbeitsprozesses.
Die Aneignung solcher Systeme ist ein iterativer Prozess. Dabei entstehen individuelle Interaktionsformen und -dynamiken, die sich sowohl funktional als auch ästhetisch in den resultierenden Artefakten niederschlagen.
Projektfokus
Das Projekt untersucht Interaktionen innerhalb von Herstellungsprozessen. Am Beispiel von Wickelkonstruktionen (winding) entwickeln wir eigene Maschinen, mit denen sich Strukturen aus Filamenten und anderen Materialien im Rotationsprinzip erzeugen lassen.
Ein zentraler Aspekt ist die gezielte Beeinflussung von Geometrie, Topologie und Materialeigenschaften während des Prozesses – etwa in Bezug auf Form, Festigkeit, Flexibilität oder Transparenz.
Durch den Einsatz digitaler Komponenten wie Sensoren und Aktuatoren können diese Prozesse erweitert, moduliert und individualisiert …
Produkt-Design
Fachspezifische Grundlagen: Technologie
Fusion - für Anfänger und Fortgeschrittene!
Seit einigen Jahren mischt Fusion die Hobby- und professionelle CAD-Szene zunehmend auf: ein CAD-Tool, das nach und nach immer umfassender wird, nativ auf Windows und Mac läuft und Funktionen bietet, die sonst nur teuren Programmen wie SolidWorks vorbehalten sind – vom klassischen Solid Modelling über Surface-Modelling bis hin zu leistungsstarken Blechwerkzeugen, CAM-Fräsprogrammierung und mehr.
Das Seminar wird an drei Wochenenden stattfinden. Wir führen zunächst grundlegend in die CAD Modellierung ein, klären Begrifflichkeiten und Methoden und arbeiten uns dann nach und nach in komplexere Verfahren ein. Es wird Abstecher ins technische Zeichnen, das Modellieren für den 3D Druck und mehr geben.
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Fusion – for Beginners and Advanced Users!
For several years now, Fusion 360 has been increasingly shaking up both the hobby and professional CAD scenes: a tool that has become more and more comprehensive over time, runs natively on Windows and Mac, and offers features that were previously …
Du hast Deinen Entwurf zeichnerisch analog oder am Computer entwickelt und möchtest ihn in einen phyisches Artefakt übersetzen - und dabei tauchen oft Widerstände auf? Z.B. Welche Materialien oder Verarbeitungstechniken kommen dafür in Frage? Wie können Materialstärken, Verbindungsknoten, Einschnitte effektiv eingebunden werden? Wo liegen Schnittkanten, Biegekanten oder Sollbruchstellen? Der Kurs bietet eine Grundlage von praktischen Bewältigungsstrategien an der Schnittstelle von digitaler Zeichnung zu physischem Prototyp oder Artefakt mit besonderem Schwerpunkt auf die Berücksichtigung der Eigenheiten des jeweiligen Materials im dreidimensionalen Entwurf.
3 weitere Module aus Produkt-Design,
Textil- und Material-Design
Produkt-Design
Simulation von ProzessenProdukt-Design
Präsentation / Dokumentation
In this course, we will go through the basic functions of Affinity Designer and Affinity Photo and look at the advantages and disadvantages compared to Adobe products.
Blender is a 3D modeler and rendering software that combines real-time and photoreal rendering into one suite of visualization tools.
NURBS and SubD modeling with Rhinoceros for advanced users.
We'll look at the features of Rhino 8 and deepen the basic knowledge of the NURBS Modeler using complex objects and tasks.
Vizcom AI is an AI-powered design tool used mainly by artists, product designers, and engineers to turn rough ideas into realistic visuals.
Using Grasshopper and the plugin TOOLPATHS (by Konrad Jünger), we will generate and simulate our own machine codes — going beyond the standard slicer to explore variable layer heights, non-planar paths, custom infill, and per-segment control of speed, flow, and extrusion.
In two compact weekend sessions we will apply these techniques to ceramic 3D printing (Lutum) and FDM, followed by a final presentation.
*This course requires prior knowledge of Grasshopper. (If you're beginner, I'm happy to provide basic tutorials)
Produkt-Design
Präsentation / Dokumentation
Designprozesse sind selten linear – sie bestehen aus Entscheidungen, Umwegen, Tests und neuen Einsichten.
In diesem Kurs lernen wir, diese Denk- und Gestaltungsprozesse sichtbar zu machen: für uns selbst, für Teams und für Außenstehende.
Wir arbeiten mit unterschiedlichen Formen der Prozessvisualisierung –
z. B. Research-Diagrammen, User Journeys, Service Blueprints, Usage-Maps oder visuellen Projekt-Timelines.
Ihr lernt, wie man komplexe Abläufe strukturiert, kommuniziert und visuell übersetzt, ohne dabei die inhaltliche Logik zu verlieren.
Im ersten Kursteil liegt der Fokus auf Input, Beispielen und Methoden.
Im zweiten Teil arbeitet ihr an eurer eigenen Prozessvisualisierung – idealerweise auf Basis eures laufenden Semesterprojekts.
Ziel ist eine kohärente, visuell überzeugende Darstellung eures Designprozesses, die sowohl analytisch als auch kommunikativ funktioniert – für Portfolio, Präsentationen oder als Tool für eure eigene Reflexion.
Der Kurs findet in Präsenz statt.
Produkt-Design
Fachspezifische Grundlagen: Konstruktion
missing part – das Ganze und seine Teile
Das eine Produkt für eine real existierende Kollektion eines Design-Herstellers beizutragen, gehört noch immer zur Idealvorstellung vieler Designer. Obwohl oft als obsolet belächelt, scheint die „individuelle Entwurfslust“ (Gert Selle) weiter ein Motor und Motivator für Entwürfe und Produktentwicklungen zu sein, die sich dann den vielen Fragen nach Sinn, Machbarkeit und nicht zuletzt Gewinn stellen müssen. In missing part wird diese Frage zur Entwurfsaufgabe. Um das Angebot eines Unternehmens zu ergänzen, abzurunden, zu vervollständigen, vielleicht sogar neu auszurichten, müßte man sich mit seiner gesamten Kollektion beschäftigen, ihren Entstehungsweg kennenlernen, Bedürfnisse, gesellschaftliche Entwicklungen, ökonomische und produktionstechnische Bedingungen miteinbeziehen, dazu auch Handel und Herstellung besser verstehen. Wenn Produkte perspektivisch in die Zukunft verweisen sollen, ist ebenso visionäres Denken und ein Verständnis für Art Direction erforderlich, wie die unternehmerische Seite in den Blick zu nehmen.
Robert Christof und sein Team von der Nils Holger Moormann Möbel GmbH in Aschau / …