In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
„Studio, Art and Crisis“ ist die Fortsetzung des im letzten Semester begonnenen studentisch organisierten Formats „Studio, Art and Research“ und versteht sich als experimenteller, selbstorganisierter Raum für den Austausch zwischen künstlerischer Praxis und Theorie. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Kunst unter den Bedingungen einer Gegenwart denken und praktizieren lässt, in der gesellschaftliche, politische und ökonomische Krisen zunehmend den Alltag prägen.
Welche Möglichkeiten hat künstlerische Praxis in einer Zeit, in der sich Krisen überlagern und Zukunftsvorstellungen unter Druck geraten? Wie verhält sich Kunst zu den Machtverhältnissen und institutionellen Bedingungen, innerhalb derer sie entsteht? Und welche Formen von Handlung, Kritik und Widerstand lassen sich aus der eigenen Praxis entwickeln?
Gemeinsame Lektüren, Diskussionen und die Betrachtung zeitgenössischer künstlerischer Positionen bilden den Ausgangspunkt, um theoretische Fragen mit den eigenen Arbeiten zu verbinden. Dabei verstehen wir Theorie nicht als nachträgliche Erklärung, sondern als Teil eines offenen künstlerischen Denk- und Arbeitsprozesses. Das Seminar bietet Raum, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, die eigene Praxis zu hinterfragen und gemeinsam nach Möglichkeiten künstlerischen Handelns in der Gegenwart zu suchen.
Für den Besuch des Seminars gibt es 2 Credits.
Theorie und Geschichte
Wintersemester 2026 / 2027
Malerei, Raum 008
Februar 2032